Das russische Verteidigungsministerium teilte heute mit, dass russische Langstrecken-Bomber nun vom iranischen Hamedan aus Terroristen-Ziele in Syrien bekämpfen werden. Zuvor wurde ein entsprechendes Militärabkommen mit der islamischen Republik Iran geschlossen. Auch ein Comeback der Kalibr-Missiles ist vorgesehen.

 

Vorgesehen ist unter anderem der Einsatz des strategischen Bombers vom Typen Tupolew Tu-22M3, der nun neben dem strategischen Bomber Tu-160 gegen die Terroristen in Syrien eingesetzt werden soll. Zudem soll der Bomber des Typen Su-24 ebenfalls vom Iran aus Attacken gegen Terror-Milizen fliegen, wie RIA Novosti berichtet.

 

 
Wie das Verteidigungsministerium Russlands mitteilte werden nun auch Angriffe vom Iran aus gestartet. Ein entsprechendes Abkommen wurde auch vom iranischen Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates Ali Schamchani bestätigt, wonach Russlands Luftwaffe nun die militärische Infrastruktur im Iran nutzen darf, wie Sputnik mitteilte.
 


 
Zudem soll Russland den Iran und Irak um Erlaubnis gebeten haben vom Kaspischen Meer aus Marschflugkörper zu starten, die beide Länder zuerst überfliegen müssen, bevor sie in die Stellungen der Terroristen einschlagen. Das berichten mehrere Medien aus Russland, darunter auch Sputnik. Bereits im Oktober startete die russische Flottille vom Kaspischen Meer aus Marschflugkörper, die unter anderem den Iran überflogen haben.
 

 

Contra Magazin berichte letztes Jahr unter anderem wie Russland den Westen mit seinen neuen Marschflugkörpern vom Typen Kalibr schockt. Die Raketen sind für die feindliche Aufklärungseinheiten schwer zu entdecken, was unter anderem daran liegt, dass die Raketen während ihres langen Fluges mehrfach die Flugrichtung ändert und zudem keine Signale aussendet. Kurz vor dem Ziel erhöhen die Stealth-Raketen nochmal ihre Fluggeschwindigkeit auf 3-Mach, bevor sie beispielsweise in eine feindliche Stellung einschlagen.

 

 
Ab wann nun die Kalibr-Raketen nun vom kaspischen Meer aus gestartet werden, um Ziele der IS-Milizen und andere Terror-Ziele zu vernichten ist noch nicht bekannt. Zudem ist auch nicht bekannt, inwieweit diese Raketen optimiert wurden, um noch präziser in fendliche Stellungen einzuschlagen. Das untere Video simuliert den Flug einer Kalibr-Rakete.

 
Von Christian Lehmann