Die Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) haben in Wohnvierteln der syrischen Großstadt Aleppo chemische Waffen eingesetzt, wie der TV-Sender Press TV unter Berufung auf eigene Quellen berichtet. Mindestens 20 Personen sollen dabei schwere Verletzungen erlitten haben.

 

Nach Sender-Informationen setzten die Kämpfer Senfgas beim Mörserbeschuss im unter Kontrolle der syrischen Regierungstruppen stehenden Gebiet im Nordwesten der Stadt ein.

 

IS-Kämpfer hatten früher bereits mehrmals chlorgestützte chemische Waffen im Irak und in Syrien bei Attacken auf Stellungen der kurdischen Volkswehr und der irakischen Armee genutzt. Nach einigen Informationsquellen sollen die IS-Kämpfer die Produktion von Chemiewaffen in Labors einer Universität in der eroberten Stadt Mossul im Irak eingerichtet haben.