Der offizielle Vertreter des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation Igor Konashenkov riet dem Vertreter des US-Außenministeriums, die Kenntnisse über das internationale Recht zu überprüfen. So reagierte er am Mittwoch, den 17. August, auf die Aussagen der amerikanischen Seite bezüglich der Tatsache der Verwendung eines Flugplatzes im Iran von russischen Luftwaffe für den Angriff in Syrien auf die Stützpunkte von Terroristen.

 

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«Normalerweise geben wir keine Ratschläge an die Führung des US-Außenministeriums. Es lässt sich jedoch schwierig verkneifen, um keine Empfehlungen zu geben, die Präsenz der Logik und die Kenntnisse in den grundlegenden Dokumenten des internationalen Rechts von einzelnen Mitglieder des Außenministeriums zu überprüfen. Mann sollte mit der Überprüfung an Kenntnissen bezüglich der UN-Resolution Nummer 2331 (2015) beginnen. Dort handelt es sich um die Notwendigkeit, bei dem «Verkauf», «Transfer» oder «Verwendung» Kampfflugzeuge «in Iran» eine Erlaubnis von den UN-Sicherheitsrat zu bekommen“, sagte den Reportern bei einem Briefing laut der Agentur TASS.

 

 

Das russische Verteidigungsministerium empfahl zum wiederholten Male „den Vertreter von US-Außenministerium mit Bleistiften auf Konturkarten zu arbeiten und für sich entdecken, dass Syrien ein separater souveräner Staat ist,» erinnerte er.

 

Konaschenkow forderte Washington außerdem auf, sich zu überlegen, ob es „wenigstens eine Anordnung der UN-Charta, eine Resolution des UN-Sicherheitsrates oder eines bilateralen Abkommens zwischen den USA und Syrien gibt, die Washington die Bombardements des syrischen Territoriums mit Jägern und Angriffsdrohnen vom türkischen Stützpunkt Incirlik sowie von den anderen Auslandsstützpunkten aus erlaubt“.

 

«Wir sind davon überzeugt, dass, nach der Ablegung der Vorprüfung von Herrn Michael Toner, die Zerstörung von IS- und «Dschabat al-Nusra“-Milizen in Syrien durch russischen Flugzeuge ihm nicht mehr leid tun wird“, resümierte Konashenkov.

 

Das Verteidigungsministerium und Außenministerium Russlands haben den Amerikaner die Antwort gegeben: Sie nannten die Versuche, die UN-Resolution 2231 des Sicherheitsrats im Fall der Nutzung des iranischen Militärflugplatzes durch russischen Militärs miteinbeziehen, absolut unbegründet und empfehlen dieses Dokument sorgfältig zu lesen.

 

«Die Fassungen des entsprechenden Punkten über die Lieferung von Waffen an den Iran haben mit der Situation mit den russischen Flugzeugen im Iran nichts zu tun», sagte heute eine Quelle im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation.

 

Zuvor wurde bekannt, dass die Tu-22M3 und Su-34 der russischen Luftwaffe vom Stützpunkt Hamadan im Iran geflogen haben,und Stützpunkte von Terrorisen in den syrischen Provinzen Aleppo, Deir ez-Zor und Idlib getroffen haben.
 

Laut Wall Street Journal könne man diese Aktionen als Zeichen der neuen Zusammenarbeit zwischen Moskau und Teheran zur Unterstützung der Regierung des syrischen Führer Bashar al-Assad betrachtet werden. Es sei auch ein Zeichen davon, dass die Bemühungen der USA, den Iran daran zu hindern, ein militärisches Bündnis mit Russland zu schaffen, gescheitert sind.

 

Der stellvertretende Leiter des Pressedienstes des Department of State Mark Toner hat am 16. August während eines Briefings gesagt, dass Washington die Frage untersucht, ob die Verwendung des Militärstützpunktes im Iran für die Bombardierung von Extremisten in Syrien durch russische Flugzeuge keine Verletzung der UN-Resolution wäre. Er äußerte die Meinung, dass das Geschehen «wahrscheinlich eine Verletzung der UN-Sicherheitsratsresolution 2231 sein könnte, welche die Lieferung, den Verkauf oder Transfer von Kampfflugzeugen in den Iran ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrates verbietet.»

 

Das Dokument wurde einstimmig am 20. Juli 2015 angenommen.