Sklave und Opfer der Medien-Propaganda sind die Flüchtlinge bereits seit über einem Jahr. Während die Politik sich teilweise neue Tatsachen einfallen lässt, wonach Flüchtlinge nun Arbeitsplätze schaffen sollen. Politik und Medien erfinden immer neue Märchen, wobei sie anscheinend nicht mehr merken, dass ihre Versprechen und Märchen sich mehr und mehr selbst als Propaganda-Lüge entlarven. Von alten Problemen wird abgelenkt und der Sklavenarbeit wird Tür und Tor geöffnet. Und das hat nun wirklich alles nichts mehr mit dem Islam zu tun.

 

Der stellvertretende Geschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages Achim Dercks, teilte der gestern mit, dass über 140.000 ehemalige Asylbewerber nun in den regulären Arbeitsmarkt integriert seinen. Diese Zahl dürfte sicherlich die Politiker aus allen Reihen des Deutschen Bundestages positiv beflügeln und sie in ihrer bisherigen Politik bestätigen. Wenn da nicht auch einige andere Fakten ans Tageslicht gekommen wären, die solche „Erfolge“ dann doch wieder relativieren.

 

Denn, um vorab darauf kurz einzugehen, mit großen Zahlen jonglieren gerade die Sozialdemokraten und linken Politiker immer gerne dann, wenn sie selbst kein wirtschaftliches Risiko dabei tragen müssen und somit auch nicht die wirtschaftliches Konsequenzen tragen beziehungsweise am eigenen Leibe spüren müssen. Denn mit vollen Hosen lässt es sich bekanntlich leicht stinken und mit fremden Geld arbeitet man ja besonders gerne. Gemeinschaft ist wenn die Gemeinschaft schafft, oder so ähnlich.

 

Der slowakische Abgeordnete im Europa-Parlament Richard Sulik sagte einst, dass die meisten Politiker nicht einmal in der Lage seinen, ein Kiosk zu leiten. Die Deutschen Politiker würden dem Kollegen Sulik allerdings das Gegenteil beweisen und aus einem Kiosk einen volkseigenen Betrieb machen, wo dann 12.000 Euro monatlich kassieren würden – bei einer realen Arbeitszeit von 12 Stunden in der Woche. Spaß beiseite, denn die Flüchtlingskrise ist Folge einer humanitären Katastrophe, die unsere Politik und Medienlandschaft lange als „demokratische Entwicklungen“ in der arabischen Welt zelebriert haben. Die Platz- und Farbrevolutionen sowie die westlichen Interventionen sind letztlich für die Flüchtlingsströme verantwortlich.

 

Nachdem man nun lange Zeit den Zustrom von Fachkräften mit Bahnhofsklatschern für 10 Euro die Stunde medial beflügelte und jeden Zweifel, Einwand oder Kritik an dem ganzen Theater als „rechtsradikal“ oder „menschenverachtend“ abtat, will die Politik sich derzeit gerne die Flüchtlingswelle als Lückenfüller auf dem Arbeitsmarkt schön reden. Schließlich sprach man im letzten Jahr gerne lang und breit davon, dass Europa von einer Schwemme von Fachkräften überschwemmt werde, die nun Lücken auf dem Arbeitsmarkt ausfüllen werde. Zugegeben: Sicher ist es nicht ganz auszuschließen, dass sich der ein oder andere Steve Jobs nun in einem Aufnahmelager oder in einem Flüchtlingsheim befindet. Schließlich ist heute ja auch nichts mehr unmöglich.

 

Was dabei aber auch durchsickerte: Für viele der neuen Fachkräfte hat man allerdings auch pessimistischere Prognosen in Aussicht gestellt, die möglicherweise in etwa 10-15 Jahren in der Lage sind ihre Brötchen zu verdienen. Bis dahin sollen sie die Sprache lernen, unsere Werte kennenlernen und zu Fachkräften erst gemacht werden. Und bis dahin sollen sie auch Brötchen als Hilfskräfte backen. Fairerweise sei hier aber angemerkt, dass auch Dercks von einer schleppenden Arbeitsmarktintegration sprach, die auf mangelnde Sprachkenntnisse basiere. Aber solche Einschränkungen werden von Parlamentariern und Regierungsverantwortlichen nicht gerne genannt, wenn es darum geht, auf die dennoch marode Lage auf dem Arbeitsmarkt hinzuweisen.

 

Vieles was nun in der nächsten Zeit im Hinblick auf die Flüchtlingsfrage auf den Leser zukommen wird, könnte an die Schönschwätzerei von Schröders Agenda erinnern, der Leiharbeit und dem Billiglohnsektor vor mehr als 10 Jahren Tür und Tor geöffnet hat. Damals ging es um Deutsche Langzeitarbeitslose, die 1-Euro-Jobs angenommen haben, um dann für die Statistik als wieder in den Arbeitsmarkt integriert zu gelten. Ausbeute kennen wir ja und die Opfer kennen wir auch zu Genüge: Die genannten Langzeitarbeitslosen, Praktikanten, Tagelöhner, Leiharbeiter und nun auch die Flüchtlinge, die nun ebenfalls als neues Wunder im magischen Viereck herhalten müssen. Um das zu belegen, kann man hier ruhig auf konforme Medien hinweisen, die bereits andeuten, woher der Wind weht.

 

Der Stundenlohn liegt dann bei etwa 80 in den baden-württembergischen Kommunen, wie der SWR1 jüngst berichtete. Andere Kommunen sprechen dann von Stundenlöhnen von etwa 1,50 Euro, wobei man auch hier von solchen Flüchtlingen spricht, die bereits anerkannt sind und somit auch bei der Bundesagentur für Arbeit registriert werden. Dass sich hier die Industrie schon jetzt die Finger reibt, dürfte wohl kaum ein Geheimnis sein und bald auch damit anfangen für ca. für ein Zehntel des gesetzlichen Mindestlohns die neugewonnenen Fachkräfte einstellen. Es ist einfach und schon fast ein wenig genial, wenn man in der aktuellen Arbeitsmarkt und Flüchtlingsfrage jeden Einwand und Zweifel als „rechtspopulistisch“ abtun kann. Schließlich findet man ja nur in jenem Lager die Bürger, die sich kritisch mit der Frage befassen. Und ausnahmsweise hat dies alles nun wirklich nichts mit dem Islam zu tun.

 

Die Probleme auf dem Arbeitsmarkt sind seit Jahren überall in Europa omnipräsent und bevor der Ansturm aus dem Nahen Osten kam, wurde Deutschland, Österreich oder Schweden bereits von der Wirtschaftsflucht innerhalb der EU heimgesucht. Rumänien, Bulgarien, Polen oder auch Ungarn sollen nur ein paar Länder stellvertretend aufzeigen, wo sich Menschen auf den Weg machten, um als Billiglöhner in jenen Ländern ihr Glück versuchten. Bettelnde Kinder oder die steigende Anzahl von Prostitution, die durch EU-Recht vereinfacht wurde, wird derweil gerne unter den Tisch gekehrt oder in der Kategorie „Bandenkriminalität“ medial heruntergespielt. Denn solche Probleme passen nicht in die „Erfolgsgeschichte“ von Kanzlerin Merkel und ihren Unternehmerfreunden, die vielleicht für 10 Euro die Stunde den Bahnhofsklatscher spielten und „Refugees welcome“-Schilder hochhielten. Wohl aber den neuen „Slavefugee“ gerne willkommen heissen.