Mit einer Verdoppelung seiner Wette gegen den US-Aktienmarkt zeigt der Investor und Spekulant George Soros, dass er auf einen baldigen Crash spekuliert.

 

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Bislang hielt der Fonds von US-Milliardär George Soros 2,1 Millionen an Verkaufsoptionen auf einen börsengehandelten Fonds (ETF), der den S&P 500-Index abbildet. Seit dem 30. Juni jedoch hat er diese «Put-Optionen», mit denen er auf einen fallenden Markt spekuliert, auf 4 Millionen nahezu verdoppelt.

 

Angesichts dieses Umstands und jenem, dass er mit seinen Spekulationen immer wieder einen «guten Riecher» bewiesen hat, darf man davon ausgehen, dass es in absehbarer Zeit an den US-Börsen krachen wird. Immerhin wird Soros dieses Risiko nur dann eingehen, wenn die Wahrscheinlichkeit eines Crashs sehr hoch ist.
Allerdings ist nicht klar, ob Soros damit quasi eine «sich selbst erfüllende Prophezeiung» auflegt. Denn wenn er mit so vielen Optionen in den Markt geht, dürfte das viele Anleger verunsichern und dazu führen, dass dieser Börsencrash (früher) eintritt. Immerhin zählt Soros zu den meist beobachteten Anlegern und Spekulanten der Welt.

 

Von Marco Maier