Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen Zusammenhang zwischen der gewachsenen Terrorgefahr und dem Zuzug von Flüchtlingen zurückgewiesen.

 

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) sagte sie auf die Frage, ob mit den Flüchtlingen auch der Terrorismus nach Deutschland gekommen sei, es sei in der Tat zu erkennen, dass versucht werde, Flüchtlinge für islamistischen Terrorismus zu gewinnen. Allerdings sei

 

«Das Phänomen des islamistischen Terrorismus des IS ist nicht ein Phänomen, das durch die Flüchtlinge zu uns gekommen ist, sondern das wir auch schon vorher hatten», so Kanzlerin.

 
Merkel erinnerte daran, dass viele Menschen aus Deutschland nach Syrien reisten, um das Training mit den islamistischen Militanten mitzumachen. Deutscher Innenminister Thomas de Maiziere sagte, dass insgesamt mehr als 800 Menschen wahrscheinlich nach Syrien und in den Irak gegangen sind.

 

«Diese Gruppe besorgt uns seit mehreren Jahren», sagte die Kanzlerin.