Bei der Explosion einer Autobombe in der Stadt Elazig im Osten der Türkei sind mindestens sechs Menschen getötet und wenigstens 120 verletzt worden, wie AFP unter Verweis auf Sicherheitskreise meldet.
 

 

Laut der Nachrichtenagentur Dogan wird die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) für den Anschlag verantwortlich gemacht.
 
​Das mit Sprengstoff beladene Fahrzeug habe auf dem Parkplatz vor dem Präsidium gestanden. Die Umgebung des Explosionsortes und Teile des vierstöckigen Gebäudes waren von schweren Verwüstungen gezeichnet. Fernsehbilder zeigten eine schwarze Rauchsäule über der Stadt.
 
Nach Angaben der Zeitung „Daily Sabah“ sind sogar zwei Autobomben nahe des Polizeireviers explodiert. Die Zahl der Verletzten sei mittlerweile auf 146 gestiegen.
 
In der Nacht auf Donnerstag waren bei einem Anschlag in der osttürkischen Provinz Van bereits drei Menschen getötet und mindestens 70 verletzt worden.