Die Clinton Foundation erhielt Millionenzahlungen aus der Ukraine. Geldgeber: Viktor Pintschuk, ein Oligarch der die EU-Anbindung des osteuropäischen Landes vorantreiben will. Mit diesem Geld wurde auch der «politische Wechsel» in dem osteuropäischen Land vorangetrieben.

 

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Zwischen 2009 und 2013 erhielt die Clinton Foundation von der Stiftung Viktor Pintschuks, einem ukrainischen Oligarchen, insgesamt 8,6 Millionen Dollar an Spenden. Pintschuk selbst gilt als «Pro-Europäer», der die Ukraine führen möchte. Im Gegenzug erhielt er ein Versprechen, dass ein Programm zum Training zukünftiger ukrainischer Führer etabliert wird, um «die Ukraine zu modernisieren». Einige Teilnehmer des Programms sind heute Mitglieder der ukrainischen Parlaments.

 

Laut der Pintschuk-Stiftung wurden die Spenden geleistet um dabei zu helfen, die Ukraine zu «einem erfolgreichen, freien und modernen Land auf Basis der europäischen Werte» zu machen. Auch betrieb Pintschuk im US-Außenministerium Lobbying, als Hillary Clinton Außenministerin war.

Es zeigt sich damit also eine direkte Verbindung zwischen den Clintons und dem Maidan-Putsch, der die Ukraine in jenes mörderische Chaos stürzte, welches heute das Leben in dem Land prägt. Vor allem jedoch zeigen die ukrainischen Spenden für die Clinton-Foundation, die zwischen 1999 und 2014 eine Summe von rund 10 Millionen Dollar erreichten, wie fest die Verbindungen zwischen den Oligarchen beider Länder sind. Selbst die Saudis haben mit 7,3 Millionen Dollar für die Clintons weniger gespendet.

Bedenkt man, welche geopolitische Bedeutung der Ukraine-Konflikt hat und welchen außenpolitischen Pfad Hillary Clinton einschlagen wird, wenn sie denn Präsidentin werden sollte, wird einem die Tragweite dieser Finanzierungen erst so richtig bewusst. Immerhin sind diese stets mit politischen Entscheidungen verbunden – die zudem (wie die Vergangenheit bereits öfter zeigte) nicht selten zu negativen Auswirkungen für die Menschen in den betreffenden Ländern führten.

 

 

Von Marco Maier, Contra Magazin