Die Tatsache, dass die Ukraine ständig Deutschland und andere EU-Länder um Geld anbettelt, wenn es darum geht die Bevölkerung im Donbass zu massakrieren ist bekannt. Inzwischen wird allerdings Kiews Politik und das ständige Geschnorre um Geld selbst dem Deutschlandfunk zu blöd.
 

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Deutsche Medien und insbesondere die Staatsmedien sind in letzter Zeit nicht sehr oft von den russischen Kollegen gelobt worden. Zugegeben, mit Ruhm hat sich der Staatsfunk beim Thema Russland auch nicht gerade in letzter Zeit. Das liegt aber möglicherweise auch daran, dass häufig Journalisten am Werk sind, die den NATO-Grünen sehr nahe stehen.
 

Aktuell ließ der ukrainische Botschafter Andrijj Melnyk in einem Interview mit dem Deutschlandfunk ziemlich die Hosen runter und die Journalistin Sabine Adler hakte dennoch weiter kritisch nach. In einem weiteren Kommentar legte die Journalistin vom Deutschlandfunk nach und betonte ihr Unverständnis für Kiews Waffenwunsch.

 

 

Vor allem kritisierte Adler das widersprüchliche Verhalten Kiews und folgt der Auffassung vieler Kollegen, dass die Ukraine keineswegs die Korruption im Land in den Griff bekommt. Das Gegenteil sei der Fall. Auch das Thema Oligarchie kam deutlich in den Beiträgen zu Sprache und Melnyk sieht in Poroschenko keineswegs einen Oligarchen, obwohl der Unternehmer als Milliardär Platz 13 unter den Milliardären in der Ukraine einnimmt. Platz 1 hat übrigens der Kohle- und Stahl-Magnat Rinat Achmetow inne, der sich bislang nicht eindeutig im Ukraine-Krieg positionierte.
 

 
Der ukrainische Botschafter verlangt im Übrigen keine Angriffswaffen, sondern moderne Ortungssysteme um feindliche Artillerie aufzuklären. In Anbetracht der Tatsache, dass Kiew die Städte Donezk und Lugansk ständig mit schwerer Artillerie unter Beschuss nimmt, ist dieser Wunsch mehr als eine Ironie. Der Dame vom Deutschlandfunk blieb daher fast nicht anderes übrig als ihr Befremden auszudrücken.
  
 

 

Da solche Beiträge bislang eine Seltenheit in der deutschen Medienlandschaft sind, fiel deswegen sogar den Kollegen von Sputnik auf. Und um noch kurz auf die Grünen zurückzukommen: Selbst Marieluise Beck, die sich bislang als Maidan-Aktivistin einen Namen gemacht hat, sprach sich gegen eine Waffenlieferung aus. Allerdings begründete sie es mit der „Tatsache“, dass die Russen daraufhin mit Waffenlieferungen an die Rebellen im Donbass reagieren könnten.
 

Vielmehr solle man laut Beck die Sanktionspolitik beibehalten und weiter verschärfen. Die Grünen-Politikerin sieht in Russland nach wie vor einen „Hauptplayer“ im Ukraine-Krieg und äußerte wenig überraschend ihr Unverständnis für die erhöhte Militärpräsenz auf der Krim, nachdem dort ein ukrainisches Terror-Netzwerk hochgenommen wurde. Das Interview kann man hier abrufen.
 

Von Christian Lehmann