Die russischen Marschflugkörper des Typen „Kalibr“ werden seit dieser Woche wieder verstärkt eingesetzt. Ob vom Schwarzen oder Kaspischen Meer aus oder von der Militärbasis Latakaia werden die Raketen direkt auf Stellungen der Terrormilizen IS oder Al-Nusra abgefeuert.
 
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Über die russischen Raketen und speziell über Kalibr berichtete Contra Magazin bereits mehrfach seit dem Einsatz in Syrien. Nun wurden neue Videos des russischen Cruise-Missile-Systems im Kampf gegen den internationalen Terrorismus veröffentlicht. Während die westlichen Partner eher verhalten über ihre verkorksten Einsätze in Syrien berichten, demonstriert Russlands Militär seine wahre Stärken: Präzision und Effizienz im Kampf gegen die Terror-Milizen, die sich seit 2011 in Syrien dank westlicher Zuarbeit ausbreiten konnten.

 


 
Das moderne Raketensystem kann sowohl vom Boden als auch von Schiffen aus eingesetzt werden und der Feuerleitprozess kann während des Fluges noch optimiert werden, so dass die Raketen selten ihr Ziel verfehlen, wenn sie in feindliche Stellungen einschlagen. Die untere Video-Sequenz zeigt einen Einschlag in eine Kommando-Zentrale der Terror-Milizen, was man für gewöhnlich in den westlichen Leitmedien gerne mal als „ziviles Krankenhaus“ verkauft.

 

 

Das Kalibr-System wird seit dem Einsatz der russischen Streitkräfte im Syrien-Krieg eingesetzt und während die westlichen Leitmedien eine Lügengeschichte nach der anderen erfinden, um die westliche Zivilbevölkerung zu schocken, wurden die westlichen Militärs mehr von der Treffsicherheit des modernen Raketensystems schockiert. Hier sieht man den Einschlag in eine von Terror-Milizen genutzte Munitions-Fabrik.

 


 

Nachdem Ende 2015 die ersten Raketen auf Stellungen von ISIS und Al-Nusra abgefeuert wurden, wurden im Frühjahr weitere Raketentests durchgeführt, um den Einsatz der Lenkwaffen zu optimieren. Insgesamt gibt es sieben verschiedene Lenkwaffentypen, die aus dem Hause Almas-Antei stammen. Sie können von Containern, Flugzeugen, U-Booten, Überseeschiffen, Lastwagen, gepanzerten Fahrzeugen und schließlich von Raketenbasen aus gestartet werden. Bis zu 2.600 km können die satellitengestützten Marschflugkörper fliegen.

 

 

Russland exportierte inzwischen das moderne Lenkwaffensystem nach Algerien, China, Indien, Iran und Vietnam. Überwiegend handelt es sich hierbei um die Export-Version Club-S (für Submarine), die von U-Booten aus gestartet werden. Die indische Fregatte verfügt auch Club-N-Lenkwaffen, die von Schiffen aus gestartet werden können.
 
Von Christian Lehmann