Während sich die westlichen Leitmedien noch die Krokodilstränen wegen dem verletzten Jungen Omran aus Aleppo die Tränen abwischen und die Schuld dafür bei den Russen suchen, meldet Al-Jazeera den Tod eines Teenagers im Westjordanland. Israelische Soldaten sollen es laut dem arabischen Medium gewesen sein.

 
In den deutschen Hauptmedien sickert hin und wieder auch mal durch, dass Israelische Soldaten den Bogen überspannen und auch Kinder Opfer von Gewalttaten werden. Im letzten Jahr verbrannte ein israelischer Extremist ein palästinensisches Baby und bekam dafür sechs Monate Gefängnis, wie es später hieß. In den Medien zieht man es aber dann eher vor über die „milden Urteile“ in Deutschland zu berichten, wenn mal wieder ein Muslim auf der Anklagebank hockt. Da nehmen sich Leit- und Alternativmedien herzlich wenig, da es ja einfach und populär ist den Islam zu kritisieren und mit solcher einseitigen Berichterstattung auch gut Kohle machen kann.

 

 

Solche Berichte wie dieser, wo es um den Jungen Mohammed geht, der von israelischen Soldaten erschossen wurde, findet man eher zufällig in den sozialen Medien. Im besetzten Westjordanland sollen inzwischen 206 Palästinenser seit Oktober 2015 von israelischen Soldaten getötet worden sein. Immer wieder kommt es hier zu Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern, wobei die Israelis bislang laut Al-Jazeera keine Opfer zu beklagen hätten.
 

 

Mohammed Abu Hashash wurde nur 17 Jahre alt bis ihn ein israelischer Soldat mit einer Kugel das Herz des Jungen zerfetzte. Der „tapfere Soldat“ schoss natürlich von hinten auf den vermeintlich wehrlosen Jungen. Ob diese Bilder in den westlichen Leitmedien auch gezeigt werden, bleibt abzuwarten.
 
Von Christian Lehmann