Vor einem Jahr ging das traurige Bild des kleinen Aylan um die Welt, um Betroffenheit für die Flüchtlingspolitik Europas zu machen. Später stellte sich heraus, dass man den syrischen Jungen noch ein wenig umstellte, um ein wirkungsvolleres Bild zu erzeugen. Aktuell benutzt der Westen einen schwerverletzten Jungen um die russischen Streitkräfte zu dämonisieren.

 
Inzwischen wissen wir hier, dass wir in den westlichen Hauptmedien in Sachen Syrien, Ukraine und Russland nur Lügen und Halbwahrheiten serviert bekommen. Inzwischen kann man nicht einmal mehr dem Medaillenspiegel eines Axel-Springer-Mediums, da er sich beharrlich weigert die Verdienste der russischen Sportler zu listen. Die Medien machen also auch im Sport nicht mehr davor halt, dieses Thema für die politische Agenda auszuschlachten. Auch ein Foto von einem schwerverletzten Jungen wird inzwischen dazu verwendet, um Stimmung gegen Russlands Einsatz in Syrien zu verbreiten.
 

 

 
Dieses Bild von der Nachrichtenagentur Reuters ging durch die westliche Medienwelt und soll zeigen wie grausam die russischen Militärs auch gegen Kinder vorgehen sollen. Hier soll es ein Luftschlag der Russen in Aleppo gewesen sein, der den kleinen Omran so verunstaltet haben soll. Allerdings wird gerade so ein Luftschlag zum streitigen Zeitpunkt dementiert. Das russische Militär hat seit Beginn seiner Mission nahezu jeden Luftschlag dokumentiert und zeitgleich auch immer wieder darauf hingewiesen, dass die Terroristen, also die westlichen Freunde im Kampf gegen Assad, ständig mit Raketenwerfen und Mörsern auf die Zivilbevölkerung schießen.
 
Aber Bilder sind nun einmal mächtiger als Fakten und somit kann sich die perverse westliche Journaille an solchen Bildern ergötzen, um dreckige Lügen und krude Anschuldigungen gegen Russland zu verbreiten. Das ist Qualitätsjournalismus nach westlichem Gusto und manchmal hat man den Eindruck, dass die faktenblinden Journalisten ihre Lügen selbst glauben, die sie täglich verbreiten.
 

 
Gegenfrage: Werden die toten Kinder veröffentlicht, die französische Soldaten zu verantworten haben? „Warum immer Frankreich“, fragt man sich immer wieder, wenn in Paris oder Nizza ein Anschlag verübt wird. Hier auch die Gegenfrage:Warum verübt Frankreich ständig im Nahen Osten Militärschläge? Die Folgen wie Flüchtlingsströme bekommen derzeit Länder wie Deutschland, Österreich oder Schweden zu spüren, während Frankreich sich in der arabischen Welt genauso brutal und menschenverachtend verhält wie Großbritannien oder Amerika.
 
Wahrscheinlich ist es nur einer verschwindend geringen Anzahl bewusst, dass Frankreichs Soldaten seit Ewigkeiten in der arabischen Welt morden. Frankreich verbreitet seit gut 100 Jahren Bombenterror vom Maghreb bis hin nach Syrien und wird nicht zur Rechenschaft gezogen. Und das alles nur, weil es sich den Status einer „Siegermacht“ erkauft hat?

 
Von Christian Lehmann