Ankara wird die gemäßigten Kräften im Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) in Syrien weiterhin unterstützen, wie der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu am Montag in Ankara mitteilte. Die Türkei und ihr Präsident Recep Tayyip Erdogan seien „zum Hauptziel für den IS geworden“.

 

„Unser Land hat unter den Handlungen der Gruppierung am meisten gelitten. Wir haben bereits etwa 4.000 Menschen, die der Verbindung zu dem IS verdächtigt werden, aus dem Land befördert. Der Islam ist eine Weltreligion, aber der IS hat nichts mit dem Islam zu tun“, sagte Çavuşoğlu.

 

Deshalb werde Ankara die Kräfte, die gegen den IS in Syrien kämpfen, allen voran die gemäßigte Opposition weiterhin aktiv unterstützen. „Wir haben bereits eine derartige Unterstützung durch unsere Artillerie geleistet, und der Terrorgruppierung den größten Schaden hinzugefügt“, so Çavuşoğlu.