Die israelischen Luftstreitkräfte haben am späten Montagabend eine Abschlussanlage der syrischen Regierungsarmee angegriffen, wie die Zeitung „Rossijaskaja Gaseta“ berichtet. Das im Zentralteil der syrischen Golanhöhen liegende Ziel wurde demnach vernichtet.

 

Das im Zentralteil der syrischen Golanhöhen liegende Ziel wurde demnach vernichtet.

 

Angaben zu Verletzten sowie ersten Reaktionen aus Damaskus stehen noch aus.

 

Nach Angaben der israelischen Luftwaffe war dieses Manöver ein Gegenschritt: Mehrere Stunden zuvor sei auf israelischem Territorium der Golanhöhen eine aus Syrien abgefeuerte Granate eingeschlagen – nahe der Sicherheitslinie auf einer Freifläche. Verletzte habe es darum nicht gegeben.

 

Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind zwar auch der Auffassung, dass es sich bei dem Geschoss um einen verirrten Flugkörper gehandelt habe und es nur Zufall gewesen sei, dass dieser auf israelisches Territorium geraten sei. Trotzdem will Jerusalem die syrische Regierung nicht von der Verantwortung für den Zwischenfall entbinden.

 

Am 6. und 20. Juli hatten die israelischen Luftstreitkräfte arabischen Medien zufolge schon einmal als Reaktion auf ein „zufälliges Geschoss“ syrische Stellungen angegriffen.