Die Olympiade in Rio hütete ein russisches Geheimnis, das aber der westlichen gesteuerten Presse nicht interessieren darf. Jede russische Medaille ist nicht nur die Arbeit und die Ausdauer, sondern auch die Überwindung der Barriere, die personal für uns an dieser Olympiade gemauert worden. 

 

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In Rio de Janeiro ringen unsere Sportler nicht nur für die Medaillen, sondern unseren Sportlern werden noch zusätzlich Steine in den Weg gelegt. Einige Wochen vor dem Anfang der Olympiade begann der Streit auf der sozial-politische Schaubühne, der dem Heiligen Krieg ähnelte. Die Befürworter des Boykotts, man muss zugeben, hatten ganz beweiskräftige Argumentation:

 

1) Olympische Spiele (ebenso wie der Spitzensport) haben ihren guten Ruf verloren, weil die Einflussnahme von Politiker und der Pharmaindustrie sichtbar wurde;

 

2) Gegen russische Sportler errichtete man die Schmutzkampagne, darum ist die Teilnahme an Olympischen Spielen sinnlos. Niemand gibt uns die Möglichkeit zu gewinnen;

 

3) Wir können nicht den Kreis der fruchtlosen Versuche durchbrechen, als Mitglied des Kreises der zivilisierten Länder zu werden. Immer wieder werden wir durch Gerüchte und Lügen schlecht gemacht;

 

4) Eine Auswahlmannschaft soll die ungerecht distanzierten Leichtathleten stützen und dieses Schicksal teilen. Die ungerechte Ausschließung der russischen paralympischen Mannschaft ist eine Diffamierung die weh tut.

 

 

Aber die Gegenansicht, die die Unterstützung der Staatsführung hatte, erlangte die Oberhand. Gerüchten zufolge setzte sich unser Präsident der Russischen Föderation für die Teilnahme unserer russischen Nationalmannschaft an dieser Olympiade ein. Er arbeitete unmittelbar mit dem IOK.

 

Jetzt, nach Verlauf von fast zwei Drittel der Olympiade kann man sagen, dass das der rechte Weg war. Und die imponierenden logischen Argumentationen der Widersacher der Beteiligung von Russland an der Olympiade zerfielen zu Staub. Die Wirklichkeit ist die russischen Sportler, die psychologische Druck hatten, aber die der große Erfolg und die wunderbaren Resultate brachten. Und die Wirklichkeit ist die russische Bürger, fieberten mit ihren Mannschaften mit.

 

Der Mensch, der sich für den Sport nicht interessiert (wie der Verfasser des Artikels), wird in die olympischen Erlebnisse mit hineingezogen. Olympische Spiele in Rio mussten für Russland zu einem Spiesruten laufen der zivilisierten Gemeinschaft werden. Aber diese Spiele wurden zu dem Schauplatz für die nationale Machtdemonstration, die Überwindung und die Siege.

 

Trotz allem. Das große Scheitern des Russlands verwandelte sich in die achtungswerte Resultate. Im Hinblick auf die Tatsachen ist es ein Triumph auf dem Siegerpotest zu stehen. Der Gewinn in dem Synchronschwimmen, der erwartet war, und andere Erfolge. Der überraschende phantastische Erfolg der Fechter. Der erste Fortschritt in Form von der Bronze in dem Segelsport, und vieles andere. Es gibt hergebrachte Redensart- es herrscht Krieg zwischen dem Russland und dem Westen. Es stimmt wirklich.

 

Man kann sich freuen, dass der Krieg (bislang) sich in offene Aggression nicht verwandelte. Mit Ausnahme von den Vorfälle an der Peripherie. Die diesjährige Olympiade wurde als der Teil der Konfrontation. Russland könnte sich nicht einfinden, aber jetzt kämpft man für jeden Tag der Aufschiebung der gefährlichen Phase. In Rio kämpfen die russischen Sportler nicht nur für die Medaillen, sondern verrichten auch ihre Bürgerpflicht in der Konfrontation. Sie beweisen zum wiederholten Male, dass es besser ist, sich mit dem Russland nicht einzulassen.

 

Wir glauben an unser Recht, verteidigen uns bis zum Letzten und erringen den Sieg im Drang der Verhältnisse. 360 Dopingkontrollen wurden nur in Rio durchgeführt. Antirussischer Exzessen in der westlichen Massenmedien. Aliya Mustafina hatte Handflächen mit den blutigen Schwielen, sie wurde von den ausländischen Konkurrenten abgeschrieben. Aber sie gewann eine Goldmedaille.

 

Julia Efimova geriet unter Beschuss, trotzdem gewann sie Silber. Ohne Frage, jede russische Medaille ist nicht nur die Arbeit und die Ausdauer, sondern auch die Überwindung der Barrieren, die das offizielle Personal für uns an dieser Olympiade aufgebaut hat. Und jede Medaille ist ein handgreiflicher Beweis, dass wir alles können, trotz alledem. Dieser Beweis ist nicht für das breite Publikum, das von den westlichen Massenmedien betreut wird. Vor allem ist dieser Beweis für uns Russen.

 

Die Worte der Kritik und der Beschuldigung prallen an der Adresse der Sportler ab. Zum Beispiel «ein wandelndes Pharm-Laboratorium» und «ein Fatzke, der sich verliert.» Aber die Olympiade zeigte, unsere Sportler sind der Teil des Staats und des Volkes.

 

Sie demonstrieren die Qualitäten der nationalen Mentalität. Diese Qualitäten machen uns ist es der springende Punkt. Nicht nur breite Massen, sondern auch unsere «Partner», die Elite und die Strukturen, die einen schicksalsvollen Entschluss fassen, merken unsere Ausdauer. Unsere Fähigkeit einen Erfolg zu erzielen, wenn wir auch in einer Zwickmühle sind. Man muss ins Grübeln kommen, ob es sich lohnt, mit dem Staat sich zu verbinden, in dem die reichen Stare fähig zu der inneren Kraft sind.

 

Außerdem ist es immer angenehm, an die alten Sagen zu erinnern. In einem von seinen Interviews antwortete Stanislaw Lem auf die Frage über ein unverständliches Geheimnis. Er sagte, er versteht nicht, warum die russische Jugend so gut Tennis spielt. Die Olympiade in Rio hütete dieses Geheimnis, und will die neuen Namen nicht veröffentlichen.

 

Von Irina Alksnis