Insgesamt 1,4 Millionen Feuerwaffen wurden durch die US-Regierung nach Afghanistan und in den Irak geliefert, um so deren Armeen zu unterstützen. Viele dieser Waffen landeten jedoch auf dem Schwarzmarkt.
 
Über 1,4 Millionen Feuerwaffen, zumeist Sturmgewehre, wurden von der US-Regierung seit dem 11. September 2001 infolge der dort durchgeführten Regime-Changes an die Armeen des Iraks und Afghanistans geliefert. Der Gesamtwert: mehr als 40 Milliarden Dollar.

 

Auf diese Zahlen kam die in London beheimatete Gruppe «Action on Armed Violence» (AOAV), die sich über ein Jahr lang den Verträgen widmete, die vom US-Verteidigungsministerium zwischen dem 11. September 2001 und dem 10. September 2015 veröffentlicht wurden. Demnach wurden insgesamt 1.452.910 Feuerwaffen durch das US-Militär an deren Partner im Irak und in Afghanistan zugesichert.
 
Problematisch daran ist: Das Pentagon hat keinen Plan davon, was mit all den Waffen geschah. Doch Verantwortung will man in Washington nicht übernehmen. Ein Sprecher des Pentagons sagte der New York Times: «Es ist deren Verantwortung für diese Waffen Rechenschaft abzulegen». Doch wenn diese Waffen für kleines Geld bei diversen Terrorgruppen landen, sind auch die Leute im Pentagon dafür mitverantwortlich, wenn diese dann zur Ermordung Unschuldiger verwendet werden.

 

 

Von Marco Maier, Contra Magazin