Durch einen Luftangriff saudi-arabischer Kampfjets in der Region Shar’eeb im Gouvernement Taiz sind am Samstag mindestens 10 Menschen getötet worden, berichtet das iranische Nachrichtenportal Press TV. Seit einem Jahr führt das saudische Königreich mit einer „Koaliton der Willigen“ nunmehr Krieg gegen seinen Nachbarn.
 
Mindestens weitere 11 Menschen sollen laut einem einem Bericht des Senders «Al Masirah» zufolge bei dem Anschlag verletzt worden sein. Zudem griffen saudische Kampfflugzeuge den Militärstützpunkt al-Thaaban, in der Region Aasir im Süden von Saudi-Arabien, mit Streubomben an. Dieser Stützpunkt steht unter der Kontrolle der Huthi-Kämpfer.

 

 

Seit März 2015 interveniert Saudi-Arabien im Jemen und führt in regelmäßigen Abständen Luftangriffe durch. Unterstützt wird der Golfstaat von Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, Jordanien, Marokko, Sudan, Senegal sowie Milizen aus dem Jemen. Weiters wird das saudische Königreich durch die Vereinigten Staaten, Frankreich, Großbritannien, Pakistan und Somalia vor allem Logistisch unterstützt. Dem stehen sich die Huthi-Rebellen, der IS sowie Al-Kaida gegenüber.

 
Von Christian Lehmann