Eine Reihe von Wahlen in den USA, in Deutschland und in Frankreich nötigt den Westen eine Pause in Beziehungen mit der Ukraine einzuschalten. Sie sind die Akteure, die an der Seite des Kiews spielen. Aber Poroschenkos Genossen suchen mit Nachdruck Beachtung.

 

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Wie wir wissen, am 10. August gab der Föderale Sicherheitsdienst FSB amtlich bekannt, dass die Subversion auf der Krim misslang. Wissen sie, wer auf dem allerschnellsten Weg reagierte? Der Außenminister Litauens Linas Antanas Linkevičius antwortete solidarisch mit Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU und GUR) und Poroschenko.

 

Er twitterte :

 

«Der Aggressor überführt das Opfer des Angriffs. Die alten Methoden des Geheimdiensts der Sowjetunion. Die unechte Beschuldigung des Russlands gegen die Ukraine, um die künftige Rache zu rechtfertigen.»

 
Der Leiter hatte weiters viele Fragen anlässlich des Gehalts des Videos des FSB, und wie der Held der Antiterroroperation in der Krim geriet. Aber Linkevičius missachtete mit Stolz diese Fragen. Sowohl als auch meine Frage, auf welche Weise erkannte das Außenministerium Litauens die Falscheit der Beschuldigung Russlands?
 
Die oben gegebene Erklärung sieht immer wieder amüsant aus, wegen der Frank-Walter Steinmeiers Bühnenanweisung, die nach einigen Tagen nach der Entschleierung «der Provokation des KGB» – der ehemalige sowjetische Sicherheitsdienst — erschien. Der Deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte, man habe noch keine restlose Klarheit in Bezug auf dieses Geschehen, wir warten auf die Nachforschungen Russlands und der Ukraine. Wir haben keine Auskünfte, nur widersprechende Information seitens Russlands und der Ukraine. Wir warten jetzt auf anderen Aufklärungen.

 

 

Die Alarmglocke
 
Die Reaktion der Sponsoren des Kiewer Regimes (USA, Berlin, EU) auf die Provokation auf der Krim, oder Reaktionslosigkeit sollte Poroschenko alarmierend. Ausgehend von den dringenden Anrufe, die der Führer der Ukraine nach der Meldung des FSB und der strengen Rede Putins machte. Poroschenko wartete auf wenigstens indirekte Hilfe, nur die Verurteilung «der Provokation des KGB». Aber die Stimme des rigorosen Litauens blieb tatsächlich allein.
 
Hollande erklärte nur die konsequente Haltung des Frankreichs wegen der illegitimen Einverleibung der Krim. Berlin mahnte die beiden Seiten zur Ruhe. Merkel zog es vor ihre Meinung nicht zu äußern. Der Vizepräsident der USA Biden erläuterte die Nachrichten, die für die Ukraine nötig sind. Heute fordert er der Ukraine der Arbeitsanteil machen, um die Konflikteskalation zu entgehen.
 
Diese kühle Antwort der westlichen Führer soll dem Präsident der Ukraine eine kalte Dusche geben.
 
Der Westen zeigte kaum Teilnahme und Entzückung bezüglich der Provokation auf der Krim.
 
Selbst wenn der Westen glaubt, dass der Versuch der Diversion in der Krim nicht Kiew, sondern die freie Guerillas machten, soll das der Ukraine schlecht bekommen. Das heißt, dass Poroschenko die Sachlage in der ukrainischen Armee und an der ukrainischen Grenze nicht kontrolliert.
 
 
Die Wahlen — nicht für die Ukraine
 
Kiew macht in Wirklichkeit alles Mögliche, um den Respekt des Westens zu verlieren. Je weiter die Situation entwickelt, desto öfter Poroschenko und Co erkennen, dass man sehr aufpassen muss, um die Lage nicht zu verschärfen. Er soll Russland nicht provozieren. Das ist zuallererst mit bestimmten Schwierigkeiten des Westens verbunden.
 
Fast alle Weltakteure, die an der Seite des Kiews spielen, werden durch Wahlen beansprucht. Jeder Mensch ist im Bilde über die Wahlen in den USA. Alter Freund der postmajdanischen Regierung Joe Biden, der seine Business-Interessen in dem Erdöl und Gaskomplex der Ukraine hat, ist schon «lahme Ente». Er muss um sein lebenswertes Leben und Pension sorgen, und ein guter Verlag finden, um seine Lebenserinnerungen zu verkaufen. Poroschenko kann kaum in dieser Sache helfen.
 
Aber wenn man Biden schaden nicht kann, verwandelte sich die Ukraine in den toxischen Abfall für das Frankreich und das Deutschland. Im Frühling wahlen Franzosen den Präsident. Nach Maßgabe der Umfrage im Jahr 2016 scheitert Francois Hollande an seinen Konkurrenten — Nicolas Sarkozy und Marine Le Pen.
 
Darum machte seine heimatliche Partei ein beispielloser Schritt. Sie machte die Vorwahl, die im Januar 2017 stattfinden wird. Hollande geht kaum mit Rücksicht auf die Popularitätsquote. Er verbessert kaum sein Resultat, lässt sich aber über die Polemik auf der Krim ein.
 
In Deutschland finden die Wahlen erst im Herbst 2017 statt. Merkel hat eine bessere Sachlage- CDU ist Favorit. Den Umfragen zufolge, Merkel hatte im vorigen Herbst 40%, aber zur Sommerzeit sanken die Werte auf 30%. Die Alternative für Deutschland, die gegen Einwanderung ist, hat ein bemerkbaren Anstieg. Man nannte AfD «prorussisch». Merkel kann sich nicht über den Erfolg der AfD freuen.
 
Im vorigen Sommer pendelte das Rating der «Alternative» auf dem Niveau 3-4%, heutzutage hat sie den dritten Platz und 12%. Diese Entwicklungstendenz kann Merkel große Probleme bereiten. Also hat Merkel die Perspektive der Abkehr der führenden Rolle in ihrer Partei.
 
Die außenpolitische Situation spielt eine große Rolle für die Deutschen. Nach die Worten der AfD zu urteilen, Merkel fasst die Verbesserung der Beziehungen mit Russland . In dieser Situation kann die ukrainische Regierungspartei nur einen schlechten Dienst erweisen.
 
Auf solche Weise kann man voraussagen, damit der Berlin und das Paris in der ukrainischen Tiefe teilnehmen, müssen außerordentlichen Ereignisse geschehen.
 
Jede plumpen Manöver aus Kiews als Verschärfung im Bereich der ATO oder der Vorfall auf der Krim verärgern die Führer der EU. Kiew hatte die Gewohnheit, jede Verschlimmerung in das Fundraising zu verwandeln. Und heute soll das Kiew taktisches Verhalten verändern, um in Sicht zu sein.

 

Von Wladimir Kornilow