Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, vorerst keine weiteren Syrer aufzunehmen. Die Zielmarke von 10.000 Asylsuchenden aus dem Bürgerkriegsland sei für das laufende Jahr erreicht, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Erst im nächsten Fiskaljahr, das am 1. Oktober beginnt, strebe das Land die Umsiedlung weiterer Syrer an.

 

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Während Präsident Barack Obama die Zahl der bewilligten Asylgesuche von Syrern um das Sechsfache erhöhen will, planen die USA auch fürs Fiskaljahr 2017 die Aufnahme von 10.000 Syrern, wie der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, mitteilte.

 

Bis Mai 2016 hatten die USA 1.736 Asylsuchende aus Syrien aufgenommen. Die Zahl ist vor allem mit Blick auf einen Asylgipfel im September gestiegen. Während der UN-Generalversammlung will Obama die Versammlung leiten. Ohne ein Erreichen der Obergrenze hätte der Demokrat mit dem Apell an andere Staaten, mehr zur Bewältigung zur Asylkrise beizutragen, einen schwierigeren Stand gehabt, berichtete die Agentur.

 

Mehrere Millionen Syrer sind in Nachbarstaaten wie Jordanien, Türkei und dem Libanon untergebracht. Hunderttausende wanderten größtenteils illegal nach Europa ein. Deutschland registrierte 2015 rund 430.000 syrische Asylsuchende.

 

Quelle: Junge Freiheit