Am 22. August 2016, während der Proben für die Parade zum Tag der Unabhängigkeit zeigte die Ukraine mehrere ihrer Flugabwehrsysteme «BUK-M1», einem solchen, mit dem am 17. Juli 2014 die Boeing 777 gemäß einer der unterschiedlichen Versionen abgeschossen worden sein soll (fit4Russland selbst hält jedoch unsere Expertenuntersuchung über MH17: «Das war ein Kampfflugzeug» für am wahrscheinlichsten) und die unmittelbar vor und nach dem Abschuss der malaysischen Maschine die Ukraine angeblich nicht besessen haben will.

 

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Vor einem Jahr nämlich erklärte der Berater des Präsidenten der Ukraine, Generaloberst Igor Smeschko auf einem Treffen in Brüssel, als Antwort auf eine Frage, ob die ukrainische Armee die Boeing 777 hätte abschießen können, dass die Streitkräfte zu diesem Zeitpunkt nicht über solche «BUK» verfügten, die ein Ziel in einer Höhe von 12 tausend Meter treffen könnte. Seinen Worten nach, wurde die letzte solche an Georgien verkauft und auf dem Territorium der Ukraine gibt es die «BUK-M1» nicht mehr.

 

Auf der offiziellen Website des Verteidigungsministeriums der Ukraine gibt es jedoch verschiedene interessante Beiträge:

 

Der eine ist vom 6. Juni 2014, in dem gesagt wird, dass die ukrainische Militärbehörde VSU mehrere Einheiten dieses Flugabwehrsystems in Charkow zur Reparatur übergab. Darüber schrieben auch viele ukrainische Medien und bereits am Ende Juni 2014 zeigte ukrainische ICTV ein Bericht darüber, wie die «Buk-M1» nach der Reparatur getestet wird.

 

Der andere ist vom 27. Juni 2014 und besagt, dass die Abnahmeprüfung des ersten in der Ukraine reparierten Flugabwehr-Raketensystem BUK-M1 am Laufen ist.

 

«Im Staatsbetrieb «Ukroboronservice» fand die Unterzeichnung der Urkunde über die Übernahme der «BUK-M1» aus der Reparatur statt, so wird am 6. Juni 2014 berichtet. «In absehbarer Zeit wird das erste in der Ukraine gewartete und generalüberholte Flugabwehrraketensystem «BUK-M1″ wieder in Betrieb genommen»:  das sind im Text der Erklärung die Worte des Chefs der Flugabwehrraketen-Truppen der VSU General-major Dmitrij Karpenko.

 

Die ukrainischen Behörden sind nach den «BUK-M1»-Bildern von den Proben für die Parade zum Tag der Unabhängigkeit erneut in eine peinliche Erklärungsbedarf-Situation geraten, was für jedes andere Land der Welt einen völligen Fehlschlag bedeutet hätte. Die Ukraine genießt aber gerade wegen dieser entdeckten Offiziallüge und vorhergegangener ähnlicher Peinlichkeiten (gezählte etwa 35 Einmärsche ganzer russischer Armeen/Panzerarmeen inclusive derer hin und wieder wundersamer spurloser Vernichtungen) inzwischen eine Art Narrenfreiheit, ist aber immer noch bestens westlich medial vertreten und solche streng geheimen Informationen wie die über die mal verschwundenen aber dann sogar als Vorzeige-Waffen präsentierten «BUK-M1» sind in den westlichen Mainstreamlandschaften nicht zu finden.

 

Quelle: Fit4Russland