Die Ziele Ankaras in Syrien ist es, sich ausbreiten. Für die Türkei ist es nicht wesentlich, eine Regierung Bashar al-Assad zu stürzen oder das Feld in der geopolitischen Konkurrenz mit Iran und Russland zu halten.

 

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Die Kriegsoperation der Türkei steht für die neue Phase des Bürgerkriegs in Syrien. Im Vorfeld der syrischen Krise widerstand die Macht der Türkei der Aufforderung, die Heeresstreitkräfte gegen bestimmte Region anzusetzen. Darum stieß Ankara auf Schwierigkeiten:

 

Die Gebietserweiterung der Arbeiterpartei Kurdistans (PPK) im Norden des Syriens und die Hebung der Terroraktivität des IS (verboten in Russland).

 

So wartete Ankara auf eine günstige Gelegeneit um die Drohungen in die Tat umzusetzen und mit der Beseitigung zu beginnen. Das schafft sichere Voraussetzungen an der Grenze und verstärkt eine Stellung im Rahmen der Bereinigung der syrischen Krise. So kann man die Ziele der Türkei zusammenfassen. Es ist sehr wichtig für die Türkei, prekäre Sicherheit im Inland wiederherzustellen und eine gewichtige Position am Verhandlungstisch der Bereinigung in Syrien zu bekommen.

 

Für die Türkei ist schon nicht so wesentlich, eine Regierung Bashar al-Assad zu stürzen oder das Feld in der geopolitischen Konkurrenz mit Iran und Russland zu halten, schreibt Bulent Aras in einem Artikel für das National Interest.

 

Die Unterhandlungen zwischen der Türkei und der Koalition über die Festsetzung des Sicherheitsbereichs zwischen den syrischen Städte Azaz und Dscharabulus wird im Laufe von einigen Jahrzehnten geführt. Aber alle diese Anläufe brachten keine Ergebnisse, weil der Machtausgleich in der Region sich veränderte. Es handelt sich um ein Einschreiten des Russlands und des Iran, die Unvorbereitetheit der USA. Im Fall des Menschenopfers gibt es die Unstimmigkeit, wer auf Schwierigkeiten der politischen Folgen stoßen soll.
 
Türkische Armee steht im Ruf der Vorsicht. Es ist offenkundig, vor dem Umsturzversuch am 15. Juli hatte Ankara große Bedenken bezüglich der Operation in Syrien. Das weltliche Establishment nannte Syrien «den vorderasiatischen Morast». Dieses Establishment sieht die Hauptaufgabe in Syrien: der Aussöhnung mit der Assad- Regierung, um die Risiken des Entstehens der Selbstregierung der Kurden an der Grenze zu verhindern. Diese Sichtweise widersprach den Interessen der Regierung.

 

Man sollte glauben, dass die prowestlichen Elemente einsatzbereit waren, eine gemeinsame Operation mit der Streitkräfte der Vereinigten Staaten zu errichten. Die «freie Armee Syriens» könnte die nötige Ausrüstung bekommen und die Hauptrolle in dem Landkrieg spielen. Wie die Dinge liegen, wird die Teilnahme Ankaras auf ein Minimum reduziert.
 
Der Raum ist zu klein für diese groß angelegte Partnerschaft zwischen Türkei und USA wegen der Kooperation der USA und der kurdischen Kraft („Partei der Demokratischen Union“, Kürzel PYD) in Syrien und wegen der antiamerikanischen Welle in der Türkei. Besonders wegen des Umsturzversuches in der Türkei. Also fühlte die Türkei die Notwendigkeit die Beziehungen mit den antiwestlichen Kräften aufzubauen, nämlich mit Russland und dem Iran. Die Einigung zwischen Russland und Türkei, die am Ende Juni erfolgt war, ist ein wichtigster Schritt, um eine aktive Position in der syrischen Krise zurückzubekommen.
 
Nachdem die Zivilbehörde die Staatskontrolle wieder erlangte, begann die Türkei die Vorbereitung der Grundlage für die diplomatische Beilegung. Die Regierung des Ankaras erneuerte die Unterhandlung nicht nur mit Iran, sondern auch mit der Assad-Regierung. Es gibt die Anspielung auf die Abkehr von der bisherigen Position.

 

Die Priorität der syrischen Politik der Türkei besteht aus dem Erhalt der territorialen Integrität des Syriens, es macht die Assads Machterhaltung möglich. Es ist auch wichtig für die Türkei, die Terrorgruppe IS (verboten in Russland), PYD und Die Volksverteidigungseinheite (Kürzel YPG) in Syrien zu vernichten.

 

Türkische Operation begann nach der kurdischen Annexion des Manbidsch, gefolgt von der Bewegung der PYD zur Seite Dscharābulus. Im Ergebnis des vorhergehenden Terroranschlags in Gaziantep starben 50 friedliche Bürger. Diese Operation wurde als Selbstschutz und ein geheimes Signal für PYD präsentiert.

 

Mit Rücksicht darauf, dass die PYD kurdische Teile aus Mandbisch abziehen begann, man kann sagen, dass die Türkei kurzfristige Ziele in der Sicherheit des Syriens verwirklichte. Ankara kann jetzt an dem diplomatischen Bereich zwischen der Azaz und Dscharābulus arbeiten. Dies Bereich wird auch «das Bereich ohne IS (verboten in Russland)» genannt. Heute kann Ankara Voraussetzungen schaffen, damit der mögliche Abschluss der friedlichen Bürger aus Ar-Raqqa und Mossul keine Druckausübung auf Ressourcen des Staats haben wird.
 
Türkische «Lächelpolitik» in Bezug auf Russland und Iran orientiert sich an der Reduzierung der Pressung auf die Türkei. Ankara bericht in einer latenten Form, dass Assad in der Zeit der Machtübergabe an der Macht bleiben kann. Ankara versucht eine bedeutende Rolle in dem Staat zu spielen. Das will gar nicht besagen, dass die Beziehungen zwischen der Türkei und USA seinen Abschluss fanden. Solcher Machtausgleich zwingt die Türkei die Verbündeten in dem antiwestlichen Block zu suchen.
 
Türkische Operation in Syrien ist mit zwei Risiken verbunden.

 

Erstens, die Türkei verzichtete sich auf Leaderposition in der Terrorbekämpfung internationaler Islamisierung, die der Wille und Ressourcen der USA absorbierte. Heute steht Ankara an vorderster Front nicht nur der Terrorbekämpfung IS (verboten in Russland), sondern auch den Filialen der Al-Kaida (verboten in Russland). Das kann sich in einen endlosen Kämpf verwandeln.

 

Zweitens, Kriegshandlungen der Türkei berauben der PYD der historischen Möglichkeit ein legitimer Spieler in dem syrische-irakischen Theater zu sein. Das ist der Hauptbeweggrund der Operation „Schutzschild Euphrat“. Das Ziel war gegen kurdische Einheiten gerichtet.
 
Die beiden Optionen zeigen, dass in Zukunft die Türkei die Schwierigkeiten im Gebiet der Sicherheit sowohl innen, als auch außen haben wird. Die Wahrscheinlichkeit der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen der Türkei und PYD kann einen negativen Einfluss auf türkische Politik ausüben. Die Terrorakte der Islamisten können den politischen Islam zerstören.
 
Im Fall der Abfolge der Ereignisse durch einen glücklichen Umstand, nach der Operation,wird diplomatisches Bemühen folgen. Man wird Versuche unternehmen, um die globalen und regionalen Interessen im Rahmen der Genfer Konvention zu vereinigen. Es scheint, amerikanisches westliches Lager findet sich zu Bedingung bereit, damit Assad-Regierung im Laufe der Übergangsperiode an der Macht bleiben wird. Mit der Bedingung des deutlichen zeitlichen Rahmens für die Übergabe der politischen Macht. Russland und Iran können diese Schritt tun, um ihre Ziele zu erreichen: die Machterhaltung der Assad-Regierung ohne die Assad-Regierung.

 

IS-Vernichtung (verboten in Russland), besonders in Ar-Raqqa und Mossul, kann zu dem Generalnenner werden in der Übergabe der politischen Macht. Im Zusammenhang dieser Machtübergabe soll man syrische Antistimmung und kurdische Kraft beseitigen. Es gibt kürzliche Versuchen der Kurs der Außenpolitik zu verändern. So kann man sagen, dass die Plattform des umfassenden Konsensus für Verhinderung der Exzesse und für ein Bürgerkriegsende in Syrien in der Entwicklung ist.