Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte, der US-Präsident Barack Obama als „Hurensohn“ bezeichnet hatte, äußert nun sein Bedauern über die beleidigende Äußerung, meldet die Nachrichtenagentur AP.

 

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Eine entsprechende Erklärung des philippinischen Staatschefs wurde am Dienstag veröffentlicht. Am Montag hatten Journalisten Duterte vor seinem Abflug nach Laos zum ASEAN-Gipfel um einen Kommentar zu den außergerichtlichen Hinrichtungen von Drogenhändlern gebeten, die Barack Obama Medienberichten zufolge bei dem bilateralen Treffen ansprechen wollte.

 

Duterte antwortete, er sei Präsident eines souveränen Staates, der schon längst keine Kolonie mehr sei, und er habe keinen anderen Herrn als sein Volk. Dabei bezeichnete Duterte Obama auf Tagalog, der am weitesten verbreiteten Sprache auf den Philippinen, als „putang ina“, was „Hurensohn“ bedeutet.

 

Nach der üblen Beleidigung hat Obama das geplante Treffen mit Duterte abgesagt. Das teilte ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA am Montag mit. Statt der Begegnung mit dem philippinischen Staatschef wird sich Obama am 6. September mit der südkoreanischen Präsidentin Park Geun-hye treffen.

 

Quelle: Sputniknews