Im Internet ist ein Video aufgetaucht, auf dem zu sehen ist, wie ein Erzieher in einem patriotischen Ferienlager in der Ukraine den Gymnastikunterricht mit einer sogenannten Softairwaffe in der Hand durchführt. Laut Polizeimitteilung wurde ein Junge mit Gummikugeln beschossen.

 

 
Zu dem Vorfall, der sich im Sommer in einem Ferienlager im ukrainischen Gebiet Ternopil ereignete, ermittelt die örtliche Polizei inzwischen.
 
Bei dem Erzieher handelt es sich nach vorläufigen Polizeiangaben um einen Einwohner der Stadt Lwiw, 1983 geboren.

 

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Während des Unterrichts nutzte er immer eine Softairwaffe, um die Disziplin unter den Kindern zu kontrollieren. Er behauptet, alle Unterrichtsstunden seien nach einem anerkannten Programm organisiert worden. Diese Informationen werden zurzeit geprüft und das junge Opfer wird gesucht. Die Tat wird als Folter qualifiziert.

 

Das Lager war der Ermittlung zufolge von einer Hilfsorganisation der Stadt Ternopil für Kinder von Teilnehmern an der sogenannten Anti-Terror-Operation im Donbass eingerichtet worden.