In der letzten Zeit kam es gleich zu mehreren Zwischenfällen zwischen der NATO und Russland. Zudem zeigt sich Russland sehr besorgt über die neue Allianz zwischen der Türkei und der USA.

 

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Der erste Zwischenfall zwischen Russland und der NATO ereignete sich über dem Schwarzen Meer. Dort sollen sich gleich zweimal mehrere Poseidon-Flugzeuge der US-Marine mit abgeschalteter elektronischer Kennung dem russischen Territorium genähert haben. Russland ließ daraufhin Abfangjäger aufsteigen. Dies hatte dann einen zweiten Zwischenfall zur Folge. Denn einer dieser russischen Abfangjäger soll eine US-Maschine bis zu 19 Minutenlang verfolgt haben und sich bis auch 3 Meter angenähert haben.

 

Doch es ist nicht das erste mal, dass sich russische Kampfjets US-Flugzeugen oder US-Schiffen genähert haben. Solche Provokationen könnten die Spannungen zwischen Russland und der NATO jedoch weiterhin verschärfen und im schlimmsten Fall sogar den einen oder anderen Unfall auslösen, mit ungeahnten Folgen.

 

Erst Ende Juli 2016 berichteten verschiedene Medien, dass sich die Türkei nach dem Putschversuch, für den sie unter anderem auch die USA verantwortlich gemacht haben, in Bezug auf Syrien an Russland annähert. Doch dieser Gesinnungswechsel scheint offensichtlich nicht lange gehalten zu haben, denn die Türkei plant jetzt in Syrien wieder mehr mit den USA zusammenzuarbeiten. Laut verschiedenen Medienberichten zufolge, soll sich die Türkei jetzt auf eine Großoffensive in der vom IS (Islamischer Staat) besetzten Stadt Al-Bab vorbereiten.

 

Darüber hinaus erklärte der türkische Präsident Erdogan sagte am 7. September 2016, die Türkei beabsichtige in Kooperation mit den USA eine Offensive in der Stadt Rakka. Die BBC zitierte Erdogan folgendermaßen:

 

„Obama will insbesondere im Zusammenhang mit Rakka kooperieren. Wir sind jedenfalls bereit gegen ISIS vorzugehen.″

 

Russland ist davon jedoch nicht sehr begeistert und kritisierte dieses Vordringen scharf. Laut dem russischen Außenministerium würden solche Operationen und Offensiven in Syrien die militärische Situation noch komplizierter machen, als dies ohnehin schon der Fall ist.

 

Quelle: NEOPresse