Die Bank of America Merrill Lynch hat ihre Kunden darüber informiert, dass die Menschheit mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 50 Prozent schon in der Matrix – einer von Computern simulierten Welt – lebt, schreibt „The Business Insider“ (BI).

 

Das Geldinstitut beruft sich auf Schlussfolgerungen von US-Investor Elon Musk, Astrophysiker Neil de Grasse Tyson und Philosoph Nick Bostrom. Diese schätzten die Chance, dass die ganze Welt nur noch eine Computer-Illusion ist, auf 20 bis 50 Prozent ein

 

Während einer Diskussion im April 2016 im American Museum of Natural History in New York hatten Forscher festgestellt, dass die Menschheit bald die Technik des fotorealistischen 3D-Modellierens beherrschen werde, mit der die Geschichte der Evolution realitätsnah simuliert werden könne.

 

„Dass wir uns in einer Simulation befinden, ist keine Metapher, sondern buchstäblich zu verstehen“, sagte Nick Bostrom auf einer Konferenz im Juni. Er mutmaßte, dass „die ganze Welt, die wir um uns herum sehen, hören und spüren, in einem Computer existiert, gebaut von einer hochentwickelten Zivilisation“.

 

„Viele Forscher, Philosophen und Spitzenforscher aus der Wirtschaft schätzen die Chance, dass die Menschen bereits in einer virtuellen computermodellierten Welt leben, mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 bis 50 Prozent ein“, so die Bank. Welche Konsequenzen dieser Schlussfolgerung auf die Investitionspolitik haben werde, sei unklar, so BI.