Während den Feuerpausen findet im abtrünnigen Donbass-Gebiet die Militärausbildung statt. Die Nachrichtenagentur News Front veröffentlichte Einblicke in die Panzerausbildung. Unter anderem werden Frauen als Panzerfahrer und Richtschützen ausgebildet. Ob sie auch Panzerkommandant oder Zugführer kommandieren bleibt leider offen.
 
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In Deutschland dürfen Frauen erst seit Anfang der 2000er Jahre beim Militär frei rumlaufen. In Russland haben Frauen beim Militär eine etwas längere Tradition. Als Partisanen wurden Frauen im Vaterländischen Krieg mit Tapferkeitsorden ausgezeichnet.

 

Bekanntes Gesicht ist beispielsweise die Scharfschützin (gegendert) Rosa Jegorowna Shanina, der man 59 Treffer mit dem Repetierer Mosin Nagant zuschreibt. Shania fiel gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in Ostpreußen. Um sich gegen weitere kriegerische Offensiven seitens Kiew zu verteidigen werden heute auch Frauen zum Dienst an der Waffe herangezogen. Dabei schießen sie auch aus den größeren Kanonenrohren.
 

 
Das obere Video der russsichen zeigt Ausschnitte der Panzerausbildung, wo Frauen auch einen Teil der Besatzung stellen. Die Volksmilizen von Donezk und Lugansk sind unter anderem mit den Panzern des Typen T-80 ausgestattet, die während des Umsturzes 2014 erobert wurden. Das ukrainische Militär ist nach wie vor mit ehemaligen Beständen aus der Sowjetunion ausgestattet.
 
Von Christian Lehmann