Ein Journalist von NewsFront wurde durch den Beschuss des Donezk Flughafens während der Dreharbeiten zu dem Thema „Waffenstillstand in Donbass“, verwundet, teilte der Militärkorrespondent Michael Andronic mit.
 

 
Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend.

 

«Während der Dreharbeiten am Flughafen wurde unserer Dokumentarist Maxim Fadeev verwundet. Er war dabei, den Prozess des Waffenstillstandes aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt haben die ukrainischen Streitkräfte weiterhin geschossen. Nach vorläufigen Angaben ist eine Mine 82 Millimeter angeflogen», sagte Andronic.

 

Ihm zufolge wurde der Journalist ins Krankenhaus gebracht. Der Zustand des Opfers ist mittelschwer.

 

«Um 20:50 Uhr versuchte der Gegner am Vorabend der angekündigten Feuerpause nahe der Siedlung Awdejewka die Frontlinie zu durchbrechen und die Militäreinheiten der Volksrepublik Donezk aus ihren Stellungen zu verdrängen. Der Gegner wurde durch Schützenwaffenfeuer gestoppt», sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Volksrepublik Donezk der Nachrichtenagentur „Donezkoje Agentstwo Nowostej».

 

Laut den Ortsbehörden beschoss die ukrainische Regierungsarmee in der Nacht zum Donnerstag mindestens vier Städte der Volksrepublik Donezk, einige wurden auch nach Mitternacht attackiert. In der Stadt Makejewka seien bei dem Beschuss mehr als 40 Häuser, eine Starstromleitung, eine Gasleitung und ein Umspannwerk beschädigt worden, wobei sechs Zivilisten, darunter zwei Kinder, verletzt worden seien. Zwei Stadtbezirke mit insgesamt 500 Einwohnern seien von der Stromversorgung abgeschnitten.
 
Die Waffenruhe im Donbass sollte ab 00:00 Uhr am 15. September in Kraft treten.