Die Vorsitzende der Gesellschaftlichen Kammer Russlands für öffentliche Diplomatie und Unterstützung der Landsleute im Ausland, Elena Sutormina, wandte sich an die OSZE-Beauftragte für die Freiheit der Medien, Dunya Mijatovic, mit einem Antrag, ihre öffentliche Einschätzung hinsichtlich der Verhaftung der russischen Journalisten im Kosovo zu geben.

 

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Am Donnerstag wurde die Inhaftierung von Journalisten bekannt: Die Staatsangehörige Russlands Oksana Sazanova (die Leiterin der serbischen Abteilung von News Front), der Kameramann Sergej Belous, und ein serbischer Politiker, der ehemaliger Stadtverordnetenvorsteher, Strpce Zvonko Michailowitsch, welcher die Journalisten von News Front in Kosovo begleitete, war festgenommen worden. Die Festnahme fand im Dorf Velika Hoca in der Nähe der Stadt Orahovac statt, wo die Journalisten ihre Dreharbeiten durchgeführt hatten. Strpce Zvonko Michailowitsch wurde bald entlassen, Journalisten wurden vor Gericht nach Pristina geschickt.

 

«Wir baten die OSZE-Beauftragte für die Freiheit der Medien Dunya Mijatovic um ihre Einschätzung der Situation hinsichtlich de Journalisten, die in Kosovo verhaftet wurden. Ich bin sicher, dass dies eine politische Entscheidung war, vor allem angesichts der Tatsache, dass sie während der Dreharbeiten über orthodoxen Kirchen, welche sich auf dem Gebiet der Republik befinden, verhaftet wurden. Ich bin der Meinung, der Druck auf die Medien ist heutzutage völlig inakzeptabel, und ist ein direkter Schlag auf die Fundamente der Freiheit der Bürger, insbesondere auf das Recht auf Freizügigkeit und auf das Recht auf Informationen», sagte Sutormina gegenüber RIA «Novosti».