Der syrische Präsident Baschar Assad hat die Luftangriffe der US-geführten Koalition auf seine Armee nahe der Stadt Deir ez-Zor als Aggression bezeichnet, die den Interessen der Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) dient.

 

„Die Verstärkung der Unterstützung von Terroristen seitens der gegen Syrien feindlichen Staaten  erschien jüngst in Form einer unverhohlenen Aggression gegen die Stellung der syrischen Armee in Deir ez-Zor zugunsten der IS-Interessen“, sagte Assad bei einem Treffen mit dem Vizeaußenminister des Iran, Hussein Dschaber Ansari, in Damaskus.

 

Seine Erklärung wurde auf dem offiziellen Twitter-Account der Präsidialverwaltung veröffentlicht.

 

Je mehr Territorien Syrien befreit und je mehr Vereinbarungen über die Waffenruhe es schließt, desto aktiver unterstützen die gegenüber Syrien feindlich eingestellten Länder die Terroristen, so Assad weiter.

 

Russlands Verteidigungsministerium hatte am 17. September mitgeteilt, dass die internationale Koalition unter der Führung der USA vier Luftschläge gegen die syrische Armee geflogen hatte. Dabei wurden 62 syrische Soldaten getötet und 100 weitere verletzt. Bei den Angriffen wurden zwei F-16-Jäger und zwei Jagdflugzeuge des Typs A-10 der US-Luftwaffe eingesetzt.