Die griechisch-katholische Kirche der Ukraine hat dem Kiewer Patriarchat die Unkenntnis der Geschichte und die Provozierung der religiösen Konflikte zwischen Katholiken und Orthodoxen vorgeworfen. Griechischen Katholiken unterstützten auch die Politik des Vatikans bezüglich den Dialog mit dem Moskauer Patriarchat. Dies teilte der Episkop von Kolomyia-Czernowitz, Bischof Basil Ivasjuk.

 

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«In der Ukraine gibt es politische Kräfte, welche die Zwietracht zwischen der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine und dem Vatikan wollen, aber trotz dieser unterstützt die ukrainische griechisch-katholische Kirche die Position des Papstes bezüglich des Dialogs mit dem Moskauer Patriarchat über die Situation im Land», teilte Episkop von Kolomyia-Czernowitz mit. In einem Kommentar zu den religiösen Konflikte in der ukrainischen Gesellschaft unterstützte Bischof die offizielle Position des Vatikan trotz der Bedrohungen aus dem Kiewer Patriarchats.

 

Der Priester der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine, Doktor der Theologie, Pastor Peter Iskiv betonte, dass die Informationsangriffe auf den Vatikan, die jetzt im Land durchgeführt werden, vor allem wegen Unkenntnis der Geschichte des Christentums als Religion kommen.

 

«Diejenigen, die so sagen, wissen die Geschichte des Christentums als Religion nicht. Diese Angriffe auf den Vatikan erwecken die Unkenntnis der Politik (von Vatikan) sowohl in der Ukraine, als auch in der internationalen Arena», sagte Iskiv.

 

Ihm zufolge ist die Provokation des Kiewer Patriarchats mit der Unterzeichnung einer Erklärung zwischen dem Papst und dem Patriarchen von Moskau ganz Russland nicht verbunden, und ist auf die Anstiftung interkonfessionellen und interethnischen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Orthodoxen in der Ukraine ausgerichtet.