Mindestens 18 Lastwagen mit Hilfsgütern der Uno und der syrischen Rothalbmondbewegung sind in Syrien beschossen worden, wie AFP mit Verweis auf einen Uno-Sprecher meldet.

 

Es gab der Agentur zufolge insgesamt 31 Fahrzeuge, die die 78.000 Einwohner in Orum al-Kubra mit humanitärer Hilfe versorgen sollten. Informationen über Opfer und Verletzte liegen bisher nicht vor.
 
Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes bestätigte die Attacke auf den Hilfskonvoi. Die Fahrzeuge der syrischen Rothalbmondbewegung seien in einem ländlichen Gebiet der Provinz Aleppo angegriffen worden, teilt die Organisation in ihrem Twitter-Account mit. Der Rote Kreuz sei schockiert, dass Mitarbeiter der Hilfsorganisation in dem brutalen Konflikt wieder leiden mussten, hieß es.

 


 

​Die Uno hatte am Montag Versorgunggüter für über 160.000 Menschen in Aleppo und Homs transportiert. Der nach Aleppo geschickte Hilfskonvoi war laut einem Uno-Sprecher beschossen worden.