Wieder hat ein Spezialeinsatzkommando (SEK) einen Flüchtling unter Terrorverdacht in einer Unterkunft festgenommen. Erschütternd: Der Syrer ist erst 16. Mohammad J. wohnt seit kurzem in der Flüchtlingsunterkunft in einer Turnhalle an der Dorotheenstrasse in Köln-Porz, berichtet die Zeitung «Bild».

 

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Gestern gegen 17 Uhr überwältigte das SEK den 16-Jährigen aus Damaskus. Dabei wurden drei unbeteiligte andere Flüchtlinge leicht verletzt, die gerade aus der Halle wollten, als das SEK reinrannte.
Der Jugendliche wurde unter „Extremismusverdacht“ festgenommen, wurde gestern Abend im Präsidium vom Staatsschutz der Kölner Kripo vernommen.  Die Polizei hat sein Handy ausgewertet und dadurch festgestellt, dass der Flüchtling „Kontakte zu einer im Ausland lebenden Person mit IS-Bezügen, die den jungen Syrer für islamistische Aktivitäten gewinnen wollte“, hatte.

 

Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn, Sprecher für Staatsschutz und politische Strafsachen:

 

„Wir hatten mehrere Hinweise, dass der 16jährige sich den letzten Tagen stark radikalisiert habe. Es bestand der Verdacht, dass er gefährlich ist. Da greifen wir lieber sofort zu. Die Ermittlungen laufen noch.“