Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch beim Treffen mit dem deutschen Vize-Kanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Hoffnung ausgesprochen, dass beide Staaten die Probleme, die das bilaterale Verhältnis belasten, werden lösen können.

 

„Wir sehen das Streben der Wirtschaft, die Beziehungen zu entwickeln“, sagte Putin. „Ich hoffe, wir werden nach Lösungen für die Probleme suchen können vor, denen wir stehen.»

 

„Wir haben sehr viele Freunde in Deutschland. Trotz aller politischen Schwierigkeiten bleiben unsere Freunde Freunde und wir wissen das“, äußerte Putin. „Auch unsere Freunde wissen, dass wir deren Freunde bleiben.“

 

Beide Staaten sollten sich auf das positive Potenzial stützen, um nach Lösungen zu suchen.

 

„Die werden wir unbedingt finden, aber je früher, desto besser.“

 

Putin konstatierte, dass der gegenseitige Handel in der letzten Zeit rückläufig sei: 2015 habe es einen Rückgang um 48 Prozent gegeben, im ersten Halbjahr 2016 schon um 35 Prozent. Dennoch sei Deutschland nach wie vor Russlands wichtigster Wirtschaftspartner, sagte der Präsident. Gabriel äußerte seinerseits, die deutsche Wirtschaft wolle die Kooperation mit Russland  nicht nur beibehalten, sondern auch ausbauen.

 

Bei ihrem Treffen wollen Putin und Gabriel vor allem über die Ukraine-Krise sprechen sowie die Lage in Syrien erörtern, insbesondere den Angriff auf einen UN-Hilfskonvoi vom Dienstag.