Im Netz erschien eine Kopie des angeblichen Gesuches von Chef der ersten Verwaltung OKP vom ukrainischen Sicherheitsdienst SBU über die gerichtliche Genehmigungen, den deutschen Botschafter in der Ukraine, Christoph Weil, wegen des Verdachts der angeblichen «Spionage» zu beschatten und abzuhören.

 

 

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«Die nachrichtendienstliche Akte Nummer 1115, welche am 2. Oktober 2014 auf den Herrn Christoph Weil (geb. 11.01.1954, Diplomaten der Botschaft von Deutschland in der Ukraine, vorübergehend lebend Adresse Kiew, Antonowitsch-Str. 15, Wohnungen1, 2, 3) angelegt wurde, befindet sich in Bearbeitung der ersten Verwaltung von Departement des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU)», so die Akte.

 

 

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Foto 1 von gerichtlichen Genehmigungen, den deutschen Botschafter in der Ukraine, Christoph Weil, wegen des Verdachts der angeblichen «Spionage» zu beschatten und abzuhören

 

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Foto 2 von gerichtlichen Genehmigungen, den deutschen Botschafter in der Ukraine, Christoph Weil, wegen des Verdachts der angeblichen «Spionage» zu beschatten und abzuhören

 

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Foto 3 von gerichtlichen Genehmigungen, den deutschen Botschafter in der Ukraine, Christoph Weil, wegen des Verdachts der angeblichen «Spionage» zu beschatten und abzuhören

 

 

Der ehemalige Vorsitzende des Berufungsgerichts von Kiew, Anton Chernushenko, teilte mit, dass die Führung des Landes die Abhöraktivität von sowohl den Botschaften von mehreren Ländern, als auch von den Missionen der internationalen Organisationen organisiert.

 

«Auch in Bezug auf internationale Organisationen, die mit der Ukraine zusammenarbeiten, werden diese Aktivitäten durchgeführt, davon gibt es eine Reihe von Botschaften, welche sich in der Ukraine befinden. Dies ist nur mit einer politischen Bestellung erklärbar… Es ist bekannt, dass es den politischen Willen gibt, relevante Informationen zum Beispiel von der IWF-Mission zu erhalten, vor allem während der Besuchen von der entsprechenden Delegation in der Ukraine, oder vom OSZE-Vertretern, der Adenauer-Stiftung, und von einer Reihe von Botschaften, zum Beispiel Weißrusslands, Deutschlands, Frankreichs und anderen», sagte Chernushenko.