Der Anteil der russischen Bürger, die Angst vor einer immer größeren Isolation ihres Landes von dem Westen haben, hat sich verringert, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Lewada-Zentrum zeigt. 2015 betrug diese Zahl 36 Prozent. Nun liegt der Wert bei 29 Prozent.

 

Jeder vierte Umfrageteilnehmer sagte, er habe „überhaupt keine Sorgen“ über eine Isolation Russlands. 37 Prozent hätten „keine großen Sorgen“ darüber.

 

Weitere drei Prozent der Befragten sind der Meinung, „es gibt keine Isolation und alles kehrt zur Vorkrisen-Lage zurück“. Fast die Hälfte (48 Prozent) glaubt, dass nach den Meinungsverschiedenheiten zwischen Moskau und dem Westen in Bezug auf die Krim und die Situation in der Ukraine „sich alles langsam beruhigen wird und unsere Beziehungen genauso werden, wie sie vor diesem Vorfall waren“.

 

Dabei sagten 27 Prozent der Forschungsteilnehmer, Russland und die westlichen Staaten würden „neue Spannungen in ihren Beziehungen und eine neue Spirale des Kalten Krieges erwarten“. 25 Prozent seien unentschlossen.

 

Ob die Verhältnisse mit Washington verbessert werden müssen, antworteten 62 Prozent mit „ja“, 24 Prozent – mit „nein“. 14 Prozent konnten die Frage nicht beantworten. Die Umfrage fand vom 9. bis zum 12. September statt. 1.600 Menschen aus 137 Siedlungen in 48 russischen Städten haben daran teilgenommen.

 

Quelle: Sputniknews