Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Erlangung einer langfristigen Waffenruhe in Syrien von der Effektivität des Kampfes gegen die Terrornetzwerke Daesh (Islamischer Staat) und Dschebhat an-Nusra (Fatah al-Scham) abhängig gemacht.

 

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„Die Beilegung der Syrien-Krise und die Verbesserung der humanitären Lage wäre ohne Vernichtung von Daesh, Dschebhat an-Nusra und sonstigen mit ihnen liierten Extremistengruppierungen unmöglich“, erklärte der russische Chefdiplomat am Freitag in der UN-Vollversammlung in New York.

 

Das sei ein Schlüssel zur Festigung der Waffenruhe und zur Erlangung der nationalen Aussöhnung. Von prinzipieller Bedeutung sei die Erfüllung der vom Weltsicherheitsrat erhobenen Forderungen, die sogenannte moderate Opposition von den Terroristen abzugrenzen.

 

„Hierbei haben die USA und die von ihnen angeführte Koalition eine besondere Verantwortung.“

 

Lawrow sagte ferner, dass es unzulässig ist, die Aufnahme innersyrischer Verhandlungen ohne jegliche Vorbedingungen hinauszuzögern.ä