Referendum in der Republik Srpska: Bewohner stimmten für die Erhaltung des nationalen Feiertages In der Republika Srpska (eine von zwei Entitäten in Bosnien und Herzegowina) fasst man heute die Ergebnisse des Referendums über die Erhaltung des Nationalfeiertages, Tages der Republik Srpska, am 9. Januar, zusammen.

 

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Nach Angaben nach der Verarbeitung von 71,09% der Wahlzetteln stimmten 99,79% der Bevölkerung «für». Das Plebiszit nahmen etwa 60% der Wähler teil.

 

Zuvor hatte das Verfassungsgericht Bosniens die Ausrufung des 9. Januars zum Tag der Republika Srpska als verfassungswidrig erklärt. Als Grund der Unzulässigkeit des 9. Januar als Nationaltag der Republika Srpska wurde vom Verfassungsgericht angeführt, dass jener Tag ebenso der Gedenktag des heiligen Stephanus wäre, welcher jedoch nur vom serbisch-orthodoxen Teil der Bevölkerung gefeiert würde. Damit läge eine Diskriminierung der beiden anderen Volksgruppen vor.

 

Nach dieser haben die Behörden der Autonomie ein Referendum organisiert, in dem sie den Bürgern angeboten haben, die Feier des historischen Datums (die Ausrufung der Republik Srpska (9. Januar 1992) beizubehalten oder zu kündigen.

 

Die Republika Srpska ist neben der Föderation Bosnien und Herzegowina eine von zwei Entitäten von Bosnien und Herzegowina (BiH) und liegt in Südosteuropa.