In Montenegro gibt es keine reale Macht, es herrscht die Anarchie im Land, meint der montenegrinische Kandidat von der Partei „Demokratische Front“ Marko Milačić.

 

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„Die Macht Montenegros ist keine wirkliche Macht, sondern eine verschleierte Anarchie, die jeden Tag unser Land aufsaugt“, sagte in einem Kommentar für News Front der Leiter der Bewegung «Widerstand der Hoffnungslosigkeit», der Kandidat von der Partei „Demokratischen Front“ Marko Milačić.

 

„Erst in den letzten 50 Tagen passierten sechs brutalen Mafiamorde auf dem Territorium von Montenegro mit Hintergrund von Streitigkeiten in kriminellen Kreisen. Es ist wie eine Krankheit. Es ist eine Folge der langen Herrschaft einer «Familie», einer Partei“, fügte Milačić hinzu.

 

Am 16. Oktober finden in Montenegro Wahlen statt. Die Bevölkerung Montenegros sieht diese als gute Gelegenheit, die verbrecherische Macht loszuwerden. Die Opposition stuft diese Wahlen als ihre Selbstverteidigung ein und hofft auf große Erfolge.

 

„Am 16. Oktober finden nicht einfache Wahlen statt. Sie sind unsere Selbstverteidigung. Wir wählen nicht zwischen den politischen Parteien, unsere Wahl ist gegen die Mafia, welche den Staat absorbiert, und seit langem alle Agenturen und Gesetze verschluckt hat. Es gibt große Chancen für die Opposition als je zuvor. Wir können Djukanovic in die politische Vergangenheit schicken und dabei auch ins Gefängnis. Wenn er wieder durch Betrug an die Macht kommt, soll er damit rechnen, dass ihn die Proteste wie im vergangenen Oktober erwarten. Nun jetzt werden er und seine Kollegen vor uns auf den Straßen weg laufen“, sagt Milačić.

 

In seiner Antwort auf die Frage „Wieso sich der «Widerstand der Hoffnungslosigkeit» entschied an die„Demokratische Front“ anzuschließen, sagte Milachich, dass „in einer solchen Situation wir nicht die politische Spaltung der oppositionellen Stimmen erlauben können, sonst fallen sie in die Hände der Regierungspartei von Mila Djukanovic“.