Russische Streitkräfte haben sich nie an Luftattacken auf Zivilisten in Syrien beteiligt, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem Interview mit dem TV-Sender BBC erklärte.

 

 

Demnach schließt der Kreml-Sprecher die Möglichkeit der Beteiligung von russischen Truppen an einer Attacke auf Zivilisten in Syrien völlig aus.

 

„Das ist unmöglich“, sagte Peskow im Programm „HARDtalk“, wobei er anmerkte, dass die russischen Streitkräfte immer noch ihre Aufgabe bei dem Anti-Terror-Kampf erfüllten.

Laut Peskow handelt es sich um den Kampf gegen die Terrororganisation Al-Nusra-Front, die bisher den östlichen Teil Aleppos kontrolliert und dort dominiert. Im westlichen Aleppo sei es eine ganz andere Situation. Peskow zufolge ist es sehr wichtig, humanitäre Korridore einzurichten, um den Zivilisten bei der Flucht aus dem von Terroristen besetzten Territorium zu helfen.

 

Der Pressesprecher gab dabei an, Russland weise alle Vorwürfe zur Beschuldigung der Militärverbrechen zurück, weil die russischen Streitkräfte ausschließlich im Rahmen des internationalen Rechtes handeln würden.