Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat die Enttäuschung Russland zum Ausdruck gebracht, dass die Situation mit der Ermittlung zum Absturz von Flug MH-17 sich nicht geändert hat und die Untersuchung politisch motiviert ist.

 

„Russland ist enttäuscht darüber, dass die Situation um die Ermittlungen zur Boeing-Katastrophe unverändert geblieben ist. Die Einschätzung der niederländischen Staatsanwaltschaft beweist nur, dass die Untersuchung parteiisch und politisch motiviert ist“, kommentierte Sacharowa den Bericht des Ermittlerteams.

 

Der Außenamtssprecherin zufolge war der Ukraine, die als Vollmitglied in die  Gemeinsame Ermittlungsgruppe aufgenommen worden war, die Möglichkeit geboten worden, Beweise zu fälschen und die Sache zu eigenen Gunsten darzustellen.

 

„All das, worauf die so genannte Beweisgrundlage der niederländischen Staatsanwaltschaft beruht, war von den Sicherheitsbehörden der Ukraine geliefert worden, die hier zweifellos eine beteiligte Partei ist“, sagte die Sprecherin.

 

Laut der Sprecherin haben die internationalen Ermittler Moskau aus dem Untersuchungsprozess ausgeschaltet. Die Ermittler würden bis zum heutigen Tag die von der russischen Seite vorgestellten unwiderlegbaren Beweise ignorieren, so Sacharowa.

 

„Russland hatte von Anfang an vorgeschlagen, zusammenzuarbeiten und nur von Fakten auszugehen. Stattdessen haben die internationalen Ermittler Moskau von der vollständigen Teilnahme an den Ermittlungen abgehalten…“.

 

Dabei „ist Russland faktisch das einzige Land, das wahrheitsgemäße Informationen liefert und immer neue Angaben freigibt“.