Elena Sutormina, Vorsitzende der Gesellschaftlichen Kammer Russlands für die Entwicklung der öffentlichen Diplomatie und die Unterstützung der Landsleute im Ausland hat vorgeschlagen, auf Grundlage der Vereinigung der BRICS-Staaten eine internationale Plattform für den Schutz der Rechte von Journalisten zu schaffen.

 

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«Heute müssen wir zugeben, dass in der modernen Welt die Tatsachen des politischen Druck auf die Medien sich häufigen… Deshalb haben wir vor, eine neue internationale Plattform für den Schutz der Rechte von Journalisten zu schaffen. Unserer Meinung nach könnte eine solche Institution auf der Grundlage der Vereinigung der BRICS-Staaten erstellt werden. In naher Zukunft werden wir entsprechende Vorschläge zu den führenden Institutionen der Zivilgesellschaft Verbände der teilnehmenden Länder schicken», sagte Sutormina gegenüber der Agentur RIA Novosti.

 

Sutormina erinnerte an den Vorfall über die Inhaftierung von Journalisten der Agentur News Front im Kosovo, an die Verweigerung der Einreise nach Moldawien gegenüber dem Korrespondent des russischen TV-Senders REN TV, die Schließung der Redaktionen von Sputnik in der Türkei und Lettland, sowie die Schließung von einer Reihe von russischen Sendern im Baltikum.

 

Sutormina betonte, dass für jede Situation im Namen der Kommission und der Öffentlichen Kammer des russischen Friedensfonds wurden an die OSZE, an den Europarat, an die Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen die Anfragen geschickt.

 

«Doch als Antwort erhielten wir nur formale Antwortschreiben mit vagen Formulierungen. Wir haben wiederholt die Frage des Schutzes der Meinungsfreiheit in vielen internationalen öffentlichen Veranstaltungen angehoben, aber am Ende gab es keine konstruktive Antwort», sagte Sutormina.

 

Mit der Initiative zur Einrichtung eines internationalen Platform für den Schutz der Rechte der Journalisten hat Sutormina auf einer internationalen Konferenz über die Probleme der Medien in der Slowakei aufmerksam gemacht.