Der tschechische Ex-Präsident Vaclav Klaus hat bei dem Forum „Dialog der Zivilisationen“ auf der griechischen Insel Rhodos dazu aufgerufen, Nein zur massenhaften Wirtschaftsmigration nach Europa zu sagen.

 

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Seiner Meinung nach „hat Europa eine irrationale Politik der Nachfrage nach Migranten geschaffen. Und jede Nachfrage schafft sich ihr Angebot. Die politische Elite muss Nein zur massenhaften (Wirtschafts-)Migration sagen“, so Klaus.

 

Ihm zufolge darf das Wort „Migration“, der jetzt in aller Munde sei, nicht ohne Adjektiv gebraucht werden. Man müsse zwischen der Einzelmigration und den organisierten Massenströmen von Einwanderern, zwischen den Kriegsflüchtlingen und den Wirtschaftsmigranten unterscheiden, die ihr Lebensniveau verbessern und ein „All-Inclusive-Angebot“, darunter auch die Überfahrt über das Mittelmeer – genießen wollten, so Klaus.

 

Wegen der Politik der deutschen Kanzlerin Angela Merkel ist auf dem europäischen Kontinent gleichsam ein Schild mit der Aufschrift „All Inclusive“ ausgehängt, sagte der Politiker.

 

Ihm zufolge wird jetzt in Europa versucht, neue europäische Menschen heranzuziehen.

 

«Das ist ein Irrtum. Die Migranten lassen sich nicht zu künftigen Europäern machen – sie werden sich anders verhalten“, betonte Klaus.