Die WikiLeaks-Geschichte dürfte bekannt sein. Der unerschrockene Aufdecker von US-Kriegsverbrechen und so manch anderer Sauereien, Julian Assange, sitzt bekanntlich seit Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Das hindert ihn allerdings nicht daran, höchst umtriebig und aktiv zu sein…

 

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Aktuell hat Assange eine „October Surprise“ angekündigt, die noch in dieser Woche veröffentlicht werden soll. So werden in den USA Skandale genannt, die im letzten Monat vor den Präsidentschaftswahlen ans Licht der Öffentlichkeit gebracht werden, um einem der Kandidaten nachhaltigen Schaden zuzufügen. Und Assange hat keinen Zweifel daran gelassen, dass die angekündigten Enthüllungen Hillary Clinton betreffen werden und nicht eben Donald Trump, wie sich das vielleicht einige wünschen würden.

 

Das bringt die ohnehin schon unter der Last unzähliger Skandale (Benghasi, E-Mail-Affäre, …) und Spekulationen über ihren Geistes- und Gesundheitszustand bedenklich wankende Clinton natürlich weiter unter Druck. Dreck am Stecken dürfte sie mehr als genug haben, also reicht schon die Ankündigung Assanges, um die Nerven im Clinton-Lager blank liegen zu lassen. So blank, dass die sturmgepeitschte Kandidatin nun angeblich (!) sogar die Tötung des WikiLeaks-Gründers gefordert hat.
 
Mit den wenig charmanten Worten „Can’t we just drone this guy?“ soll sie sich verschiedenen Berichten zufolge an ihre Berater gewandt haben. Auch aus ihrem Stab heraus soll die Lösung, Assange auf die eine oder andere Art aus dem Weg zu räumen, schon „angedacht“ worden sein.
 
Wie oben erwähnt, das alles ist „unconfirmed“ und wird es vermutlich auch bleiben. Aber allein die Existenz solcher Gerüchte lassen die Geisteshaltung erahnen, die sich hinter dem Zahnpasta-Grinsen der US-Junta verbirgt.

 

Von Marcello Dallapiccola

Quelle: Contra Magazin