Das russische Außenministerium kritisiert die USA für deren Zusammenarbeit mit Terroristen der Gruppierung Dschabhat al-Nusra. Wie es in einer amtlichen Erklärung der Behörde heißt, wolle Washington so das politische Regime in Syrien ändern.

 

„Bei uns festigt sich der Eindruck, dass Washington im Bestreben, einen von ihm ersehnten Machtwechsel in Damaskus durchzusetzen, zu einem ‚Pakt mit dem Teufel‘ bereit ist“, heißt es aus Moskau.

 

Der Erklärung des russischen Außenministeriums war der Verzicht der USA auf die Zusammenarbeit mit Russland in der Syrien-Frage vorausgegangen. Man erklärte sich dies damit, dass Washington nicht in der Lage sei, Moskaus Forderung nach Abgrenzung der terroristischen Gruppierungen von den Truppen der sogenannten moderaten Opposition zu erfüllen.

 

„Es ist sogar umgekehrt – es (Washington – Anm. d. Red.) deckt sie mit dem Schutzschild der mit ihr verschmolzenen oppositionellen Gruppierungen, die formell ihre Teilnahme am Regime der Einstellung der Kampfhandlungen bestätigt haben“, hieß es weiter.