Russland hat nie jemandem etwas aufgezwungen und wird das auch künftig nicht tun, wie Staatschef Wladimir Putin auf der ersten Sitzung der neu gewählten Staatsduma sagte. Die Stärke des Landes liege nicht nur in seiner Verteidigungsfähigkeit, sondern auch in der Einheit des Volkes.

 

„Wir gehen immer davon aus, dass jedes Volk und jedes Land das gleiche Recht hat – stark zu sein. Wir haben niemandem je etwas aufgezwungen und werden das auch nicht tun“, so Putin. „Russlands Stärke liegt in uns selbst, in unserem Volk, unseren Bürgern, unseren Traditionen und Kultur, unserer Wirtschaft, in unserem großen Territorium und reichen Ressourcen, auch in der Verteidigungsfähigkeit. Doch das wichtigste dabei ist die Einheit unseres Volkes.“

 
Putin rief die neue Staatsduma außerdem dazu auf, weiter am Aufbau eines starken Russlands zu arbeiten, dabei jedoch auf jegliche Großmachtambitionen zu verzichten:

 

„Wir müssen immer daran denken, dass Russlands Stärke die wichtigste, vielleicht gar die Schlüsselbedingung für die Aufrechterhaltung unserer Staatlichkeit, Unabhängigkeit und der eigentlichen Existenz Russlands als ein einheitliches, gemeinsames Elternhaus für alle Völker, die hier leben, darstellt.“