US-Behörden erwägen die Möglichkeit einer militärischen Intervention im syrischen Konflikt, schreibt die Zeitung „The Washington Post“. Nach Angaben der Zeitung fand im Weißen Haus ein Treffen von Vertretern des US-Außenministeriums, der CIA und der „Joint Chiefs of Staff“ der US-Streitkräfte, wo die Frage der Anwendung von Luftangriffen auf die Stellungen des syrischen Regimes diskutiert wurden.

 

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Die Diskussion wird voraussichtlich bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrates unter Präsident Barack Obama fortgesetzt werden. Das Treffen könnte an diesem Wochenende stattfinden. Laut einem der Teilnehmern der Diskussion wurde Optionen behandelt, einen Luftangriff auf die Landebahn der syrischen Luftwaffe mit Flügelraketen und andere Langstrecken-Waffen vorzunehmen.

 

Es wurde auch der Vorschlag geäußert, den Betrieb im Geheimen zu führen, um die Einwände des Weißen Hauses gegen die Angriffe auf die Positionen des syrischen Regimes zu vermeiden, ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrates dies zu tun.

 

Darüber hinaus behauptet die Zeitung, dass die Vertreter der CIA und der Joint Chiefs of Staff die Möglichkeit der «kinetischen» Maßnahmen unterstützt haben, welche gegen die syrische Regierung eingerichtet sind.

 

Zur gleichen Zeit wird in diesen Strukturen betrachtet, dass der Untergang von Aleppo die «American Anti-Terror-Ziele in Syrien» untergraben könnte, sagte eine andere Quelle der Zeitung. In diesem Fall ist es unwahrscheinlich, dass Obama die Anwendung von Luftangriffen genehmigen wird, betont Washington Post