Vor dem Hintergrund der abgeschwächten Positionen der Terrormiliz Islamischer Staat, die neulich zahlreiche Niederlagen in Syrien erleidet, habe Dschabhat Fatah asch-Scham (die frühere Al-Nusra-Front) vor, neue Terroranschläge zu verüben, berichtet die Zeitung The Times. Dabei sollen Großbritannien und Europa „einer direkten Gefahr“ ausgesetzt sein, meint der britische Verteidigungsminister, Michael Fallon. Mittlerweile würden IS-Anführer an Plänen für künftige Attacken aktiv arbeiten.

 

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Am 3. Oktober sollen die Luftstreitkräfte der internationalen Anti-Terror-Koalition unter Führung der USA durch einen Luftangriff  einen der Kommandeure der islamistischen Al-Nusra-Front, Abu-al-Faraj al-Masri, liquidiert haben. Es sei bemerkt, dass das russische Verteidigungsministerium hinter dem Angriff auf den UN-Hilfskonvoi bei Aleppo diese Terrormiliz vermutet. Ihre Kämpfer haben zum selben Zeitpunkt eine Offensive auf die Stadt gestartet.