Der Duma-Ausschuss für internationale Angelegenheiten hat die Ratifizierung des Abkommens zwischen Russland und Syrien bewilligt, das eine unbefristete Stationierung einer Kampfgruppe der russischen Luftstreitkräfte vorsieht, berichtet RIA Novosti.

 

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Dieses Abkommen wurde schon im August 2015 in Damaskus unterzeichnet und ein Jahr später im russischen Parlament zur Ratifizierung vorgelegt. Das Dokument wird an das Unterhaus des Parlaments am 7. Oktober eingereicht werden.

 

Am Donnerstagmorgen hat die Schwarzmeerflotte bestätigt, dass das kleine Raketenschiff Mirazh aus Sewastopol aufgebrochen und ins Mittelmeer gestochen ist. Das Schiff soll gemäß dem Plan der Kräfteablösung der ständigen Einheit der russischen Seekriegsflotte beitreten. Die Mirazh ist mit Seezielflugkörpern Malachit ausgerüstet. Am 3. Oktober haben sich auf denselben Weg zwei weitere kleine Raketenschiffe gemacht, die mit Kalibr-Lenkwaffen bestückt sind.

 

Russland hat seit September letzten Jahres einen Luftwaffenverband in Syrien stationiert. Seit dem 30. September fliegen die russischen Jagdbomber Angriffe gegen radikale islamistischen Gruppierungen. Grundlage für den Einsatz der russischen Streitkräfte auf dem Territorium Syriens ist ein Ersuchen des amtierenden syrischen Präsidenten Bashar al-Assad um militärische Unterstützung gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh). Am 14. März 2016 ordnete Putin einen Teilabzug der russischen Kräfte aus Syrien an, nachdem die Luftwaffe ihren Auftrag nahezu gänzlich erfüllt hatte.