Der Multimilliardär und Spekulant George Soros scheint wieder einmal Krieg, Blut und Profite zu riechen. Er fordert die Welt auf, sich wegen der Lage in Aleppo gegen Putin zu vereinigen und damit aber auch, die Al-Quaida und den «Islamischen Staat» zu schützen.

 

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Es ist allseits bekannt, dass der Multimilliardär und Börsenspekulant George Soros jede sich bietende Möglichkeit ausnutzt, zum Halali auf Russland zu blasen, damit auch dieses Land in die Hände der US-Finanzoligarchie fallen kann. Deshalb unterstützt er auch die Präsidentschaftskampagne der Kriegstreiberin Hillary Clinton. Ein solcher Angriffspunkt ist derzeit Syrien, nachdem die Lügen und die Propaganda in Sachen Ukraine offenbar niemanden mehr jucken.

 

In einem Artikel auf seiner Open-Society-Webseite schreibt Soros: «Die Welt ist Zeuge einer humanitären Katastrophe mit historischem Ausmaß. Es geschieht in Syrien. Es wird vom Präsidenten RUsslands, Wladimir Putin, verübt, als Unterstützung für seinen Protegé Bashar al-Assad. Russische Flugzeuge bombardieren die Zivilbevölkerung Aleppos, die zweitgrößte Stadt des Landes, zum den syrischen Regierungstruppen auf dem Boden zu assistieren. Der kombinierte Angriff hat, neben anderen Dingen, die verbliebenen Spitäler der Stadt außer Betrieb gesetzt und die Bevölkerung des Trinkwassers beraubt.»

 

Dann wirft er Putin vor, manipulierend in den US-Wahlkampf einzugreifen und darauf zu spekulieren, dass der bald aus dem Amt scheidende Obama nicht mehr viel machen wird und sein Nachfolger noch Zeit brauchen wird, um wirklich handlungsfähig zu sein. Der nächste US-Präsident werde «einer neuen Realität gegenüberstehen und dazu gezwungen sein, dies zu akzeptieren», so Soros weiter. «Putins Bombardierung von Aleppo wird als das weltweit ungeheuerlichste Kriegsverbrechen angesehen werden». Danach kommt die Aufforderung: «Ich appelliere an die Völker von Russland, Europa und dem Rest der Welt, nicht untätig daneben zu stehen». Stattdessen sollten die Leute ihre Stimme erheben und ihrer Empörung Ausdruck verleihen.
 

Doch wenn Russland tatsächlich damit aufhört, den Kampf der syrischen Armee gegen die Terroristen von Al-Quaida und «Islamischen Staat» zu unterstützen, so dass die Amerikaner, Türken und Saudis ungehindert ihre dschihadistischen Verbündeten aufrüsten können, dann wird Syrien endgültig zu einem balkanisierten und instabilen «failed state», aus dem weiterhin Millionen Menschen nach Europa flüchten werden. Und während Europa im Chaos versinkt, kann Soros selbst mit seinen berühmten Währungsspekulationen weitere Milliarden auf sein Konto scheffeln. Warum wird dieses unselige Treiben nicht stärker kritisiert?

 

Von Marco Maier, Contra Magazin