Abgeordnete der Serbischen Liste haben entschieden, bis auf weiteres Ihre Arbeit im sogenannten Kosovo-Parlament einzustellen, nachdem das Gesetz über die Beschlagnahmung vom Bergwerk „Trepca“ angenommen wurde.

 

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Danach haben auch die serbischen Minister im Kosovo entschieden, das gleiche in allen Institutionen zu tun. In der Serbischen Liste meint man, dass die Serben sich im Kosovo in einer der gefährlichsten Situationen der letzten 15 Jahre befinden, und dass man daher mit Abscheu die politische Gewalt und Zwang im sogenannten Kosovo-Parlament zurückweise.

 

Bei einem Treffen in Kosovska Mitrovica stellte man fest, die illegale Entscheidung über die Enteignung des Eigentums von Trepca sei eine bewusste Verletzung der serbischen Interessen, und man wolle kein Opfer von Apartheid im Kosovo sein, wonach die einzige Lösung wäre, dass Serben ihre Heime verlassen.

 

Wegen der neuesten Situation wird die Implementation des Brüsseler Vertrags in Frage gestellt, vor allem der Wahl serbischer Richter, Staatsanwälte und Justizpersonals, welche die albanischen Medien für Ende des Monats angekündigt hatten.

 

 

Quelle: Serbiennachrichten